Zufällige Begegnungen können gut, aber auch schlecht sein. Als sich der umwerfend gutaussehende John und die attraktive Elizabeth kennen lernen, ist schnell klar, welche Art Beziehung die beiden verbinden wird: Sex. Keine Liebe. Keine Emotionen, keine langen Gespräche vor dem Kamin an einem kalten Wintertag. Harter, bedingungsloser Sex – mit allem, was dazu gehört. Auch an verbotenen Orten, wo die beiden ihre wildesten Phantasien ausleben können. Doch John wird nach und nach immer brutaler und sadistischer, was Elizabeth immer weniger aushält. Doch sie scheint aus dem Sexgefängnis, das John gebaut hat, nicht wieder entkommen zu können. Ist sie ihm schon hörig? Es dauert nicht lange und beide steuern auf eine zwischenmenschliche Katastrophe hin ...
Regisseur Adrian Lyne wollte den Roman von Ingeborg Day (unter dem Pseudonym Elizabeth McNeill) verfilmen, hielt es aber zunächst für unmöglich, einen Studiofilm über Sadomasochismus zu drehen. Er inszenierte deshalb erst Flashdance (1983), um TriStar Pictures von dem Projekt zu überzeugen.
Entstehung
Kurz vor Drehbeginn zog sich TriStar Pictures wegen 'kreativer Differenzen' aus der Produktion zurück; Lyne vermutet, dass dies auf Druck des Hauptanteilseigners The Coca-Cola Company wegen des Inhalts geschah. Die Finanzierung übernahm schließlich die Producers Sales Organization, während MGM/UA den Vertrieb in Nordamerika übernahm.
Besetzung
Kim Basinger empfand ihr Vorsprechen als äußerst quälend, da sie eine Szene spielen musste, in der ihre Figur wie eine Prostituierte um Geld kriecht. Sie verließ das Casting weinend und gedemütigt und erklärte ihrem Agenten, sie wolle nie wieder von dem Film hören und werde die Rolle keinesfalls annehmen.
Besetzung
Als Basinger nach Hause kam, fand sie zwei Dutzend Rosen mit einer Karte von Adrian Lyne und Mickey Rourke vor. Lyne umwarb sie weiter, bis sie schließlich doch zusagte.
Besetzung
Lyne verzichtete bewusst auf Proben zwischen Basinger und Rourke, damit sich die Interaktionen ihrer Figuren im Film wie eine echte erste Begegnung anfühlten.
Dreh
Die Dreharbeiten fanden vom 30. April bis 10. August 1984 in New York City statt und gerieten durch ständige Streitigkeiten zwischen Basinger, Rourke und Lyne zwei Wochen in Verzug, was zusätzliche Kosten von 500.000 US-Dollar verursachte.
Dreh
Rourke behauptete später, die Spannungen zwischen den dreien hätten dem Film genützt, da sie die On-Screen-Konflikte der Figuren glaubwürdiger machten, und dass Lyne dies sogar noch anheizte.
Dreh
Lyne verwendete monochromatisches Filmmaterial, Nebelmaschinen sowie graue Sets und Kostüme, um den Eindruck eines Schwarzweißfilms zu erzeugen, und drehte an zahlreichen New Yorker Originalschauplätzen wie der Trinity Church, dem Canal Street Flea Market, dem Algonquin Hotel und dem Chelsea Hotel.
Dreh
Ein Dreh an der New York Stock Exchange wurde Lyne wegen des kontroversen Inhalts des Films verweigert.
Effekte
Nach negativen Testvorführungen in den USA und einer X-Rating-Einstufung der MPAA kürzte MGM den Film um drei Minuten für den nordamerikanischen Kinostart. Die Szene, in der John Elizabeth zwingt, nach Geld auf dem Boden zu kriechen, wurde herausgeschnitten, nachdem zwei Drittel des Testpublikums das Kino verlassen hatten; im Ausland und auf späteren Heimvideoversionen blieb sie erhalten.
Musik
Ursprünglich sollte Stewart Copeland die Filmmusik komponieren, doch sein Engagement endete, nachdem Geffen Records das Drehbuch als 'anstößig' einstufte.
Musik
Der Hauptsong 'I Do What I Do' wurde von Duran-Duran-Bassist John Taylor gesungen – seine erste Solo-Gesangsleistung während einer Pause der Band – und erreichte Platz 23 der Billboard Hot 100.
Anspielungen
Bekannt wurde der Film auch für seine asiatisch inspirierte Mode: John öffnet einen Wandschrank voller identischer Hemden der Marke Comme des Garçons, eine deutliche Produktplatzierung.
Anspielungen
Der Film machte die von Joe Cocker gesungene Version des Randy-Newman-Songs 'You Can Leave Your Hat On' erneut populär, und die Liebesszene mit Lebensmitteln wurde später in der Komödie 'Hot Shots! – Die Mutter aller Filme' in abgewandelter Form aufgegriffen.
Rezeption
Trotz eines Kassenmisserfolgs in den USA mit nur 6,7 Millionen Dollar bei 17 Millionen Dollar Budget wurde der Film international ein Riesenerfolg mit rund 100 Millionen Dollar Einspielergebnis, besonders in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland und Großbritannien.
Rezeption
In Paris lief der Film fünf Jahre lang in einem einzigen Kino und spielte dort etwa 100 Millionen Dollar ein, während er in São Paulo im Kultkino Cine Belas Artes von 1986 bis 1989 ganze 30 Monate lief.
Rezeption
Der Film wurde 1986 in drei Kategorien für die Goldene Himbeere nominiert: schlechteste Darstellerin (Kim Basinger), schlechtester Song ('I Do What I Do') und schlechtestes Drehbuch.
Wissenswertes
Das Buch, auf dem der Film basiert, ist deutlich düsterer als die Verfilmung: Im Roman verwickelt John Elizabeth in kriminelle Handlungen wie einen gewaltsamen Überfall, und die Geschichte endet mit einem psychiatrischen Zusammenbruch Elizabeths, wovon im Film nur angedeutet wird.
El problema de rodar una película supuestamente oscura con tanto glamour y musiquita pop es que en vez de ser turbia se queda en un videoclips de casi dos horas.
Pdt: Elisabeth, maja, si cuando empiezas a hacer un striptease tu maromo está comiendo palomitas ahí no es.
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Quellen
Woher diese Informationen stammen
Der Seenr-Katalog stützt sich auf diese öffentlichen Datenbanken.