D-Tox - Im Auge der Angst

Survival is a Killer.

2002 · 96 min · Thriller
5.6 Mäßig
Thriller Horror Krimi

Ein Serienmörder geht um und tötet grausam mehrere Polizisten. FBI Agent Jake Mallow soll den Wahnsinnigen finden und stoppen. Doch es gibt keine brauchbaren Spuren. Als auch Jake´s Verlobte Mary dem Killer zum Opfer fällt, bricht Jake völlig zusammen und beginnt seine Schuldgefühle mit Alkohol zu ertränken. Diese Saufexzesse bringen ihn schließlich in eine Entziehungskur. Das Therapiezentrum, mitten in der Wildnis von Wyoming, welches speziell für Polizisten eingerichtet wurde, gleicht einem Gefängnis. Dort arbeiten der Polizeiarzt Doc, sein Assistent Hank und die Psychiaterin Jenny. Als durch einen Schneesturm, daß Zentrum komplett von der Außenwelt abgeschnitten wird, beginnt für Jake der Alptraum von Neuem: Ein Polizist nach dem Nächsten wird tot aufgefunden. Der Serienmörder befindet sich in dem Zentrum und Jake muß versuchen ihn endlich zu stoppen...

Originaltitel
D-Tox
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2002

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Das Projekt wurde bereits im Dezember 1997 als von Brian Grazer produzierter Film über den Zeugenschutz mit Sylvester Stallone bei Universal angekündigt. Im Juli 1998 wurde der Film offiziell unter dem Titel „Detox“ angekündigt, mit Jim Gillespie als Regisseur und einem Drehbuch von Ron Brinkenhoff, der zuvor als Rechercheur für Imagine Entertainment gearbeitet hatte.

Entstehung

Das Drehbuch basiert auf dem Roman „Jitter Joint“ von Howard Swindle.

Dreh

Die Dreharbeiten fanden vom 31. Januar bis zum 5. Mai 1999 in Los Angeles, Toronto und Vancouver statt sowie laut anderer Quelle auch in Washington, D.C.

Rezeption

Nachdem der Film 1999 fertiggestellt war, zeigte Universal ihn Testpublikum, das negativ reagierte; der Film wurde daraufhin lange auf Eis gelegt, während Nachdrehs und Story-Änderungen vorgenommen wurden.

Musik

Komponist John Powell schrieb zwei komplette Filmmusiken für D-Tox, von denen eine verworfen wurde; ein Großteil seiner Musik wurde später durch zusätzliche Kompositionen von William Ross, Geoff Zanelli und Nick Glennie-Smith ersetzt, um den Film noch rettbar zu machen.

Dreh

Für die überarbeitete Fassung wurde ein komplett neues Ende gedreht, in dem der Hauptbösewicht auf andere Weise getötet wird als im Original.

Rezeption

DEJ Productions erwarb die US-Vertriebsrechte von Universal und brachte den Film erst über drei Jahre nach Fertigstellung in eine limitierte Kinoauswertung unter dem Titel „Eye See You“.

Rezeption

Sylvester Stallone erklärte 2006 in einem Interview mit Ain’t It Cool News, dass der ursprüngliche Produzent abgesprungen sei und der Film daraufhin als „beschädigte Ware“ galt; er scherzte, dass Teamster-Schilder mit der Aufschrift „DETOX“ am Set eher wie eine Entzugsklinik als ein Filmdreh wirkten.

Wissenswertes

Während der Dreharbeiten zu D-Tox 1999 wurde Stallone für einen weiteren Universal-Film namens „Fatalis“ verpflichtet, der von Säbelzahntigern handelte, die nach einem El-Niño-Ereignis wieder zum Leben erwachen; nach dem großen Misserfolg von D-Tox stellte Universal die Produktion jedoch ein.

Rezeption

Der Film gilt als einer der größten Box-Office-Flops: Bei Produktionskosten von rund 55 Millionen US-Dollar spielte er in den USA in etwa 78 Kinosälen nur 79.161 US-Dollar und weltweit lediglich rund 6,6 Millionen US-Dollar ein.

Wissenswertes

Der Film existiert in mehreren Schnittfassungen: neben der Kinofassung gibt es einen Producer’s Cut sowie einen Director’s Cut, der mehr als 25 Minuten länger ist als die Kinofassung.

Was die Leute dazu sagen (0)

Melde dich an um deine Meinung zu teilen.

Noch keine Rezensionen.

Noch nichts. Starte die Diskussion!

Neue Version verfügbar

Ein Update von Seenr wurde gerade veröffentlicht. Lade neu, um es zu nutzen.