Die Hand an der Wiege

Trust is her weapon. Innocence her opportunity. Revenge her only desire.

1992 · 110 min · Drama
9.0 Mäßig
Drama Thriller

Die schwangere Claire zeigt ihren Frauenarzt an, der sie bei einer Untersuchung unsittlich berührt. Als der sich aus Angst vor der Schande das Leben nimmt, kommt es zur Fehlgeburt bei seiner ebenfalls schwangeren Witwe Peyton. Die schwer traumatisierte Peyton schwört Rache und nimmt eine Stelle bei Claires Familie als Kindermädchen. Mit Tricks, Intrigen, Drohungen und schließlich Mord versucht sie Schritt für Schritt Claire zunächst das Baby und schließlich auch ihren Mann Michael abspenstig zu machen. Als Michael sich jedoch auf die Seite seiner Frau stellt, beginnt ein mörderischer Zweikampf. Dem geistig behinderten Gärtner Solomon ist es zu verdanken, daß Peyton gestoppt wird.

Originaltitel
The Hand That Rocks the Cradle
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
1992

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Das Drehbuch entstand ursprünglich als Abschlussarbeit von Amanda Silver an der Filmschule; sie schrieb über zwei Jahre hinweg rund dreißig Fassungen des Skripts.

Entstehung

Der Filmtitel stammt aus einem Gedicht von William Ross Wallace aus dem Jahr 1865, das die Zeile 'The hand that rocks the cradle is the hand that rules the world' enthält.

Entstehung

Ursprünglich sollte die Handlung in Atlanta, Georgia, spielen, wurde dann aber in den Großraum Seattle verlegt.

Besetzung

Rebecca De Mornay las das Drehbuch und setzte sich aktiv für die Rolle der Peyton ein, da die Geschichte sie 'verfolgte'; die Produzenten wählten sie, weil sie jemanden wollten, der trotz der bösartigen Rolle sympathisch wirkt – ein Rollentyp, der untypisch für ihre bisherige Karriere war.

Dreh

Die Dreharbeiten begannen am 15. April 1991, nachdem sie wegen der Besetzung der weiblichen Hauptrollen vom ursprünglich geplanten 22. Februar verschoben worden waren.

Dreh

Gedreht wurde vor Ort im US-Bundesstaat Washington, unter anderem in Issaquah, Seattle und Tacoma; das Haus der Motts befindet sich in Seattle, das der Bartels in Tacoma.

Rezeption

Der Film hatte am 31. Dezember 1991 eine Sneak-Preview in über 100 Kinos; wegen der begeisterten Reaktion des Publikums setzte Disney am 4. Januar 1992 eine weitere, größere Vorpremiere an, bevor der landesweite Kinostart am 10. Januar 1992 erfolgte.

Rezeption

Der Film wurde zum kommerziellen Erfolg und spielte weltweit rund 140 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 11,9 Millionen US-Dollar ein; im Juli 1992 war er zudem der meistverliehene Videotitel in den USA.

Rezeption

Der Film wurde für mehrere Saturn Awards nominiert, darunter Bester Horrorfilm sowie Beste Hauptdarstellerin (Rebecca De Mornay) und Beste Nebendarstellerin (Julianne Moore); De Mornay gewann zudem 1992 einen MTV Movie Award.

Anspielungen

Der Film wurde 1993 als Bollywood-Produktion unter dem Titel Khal-Naaikaa neu verfilmt und 2025 erneut adaptiert, diesmal unter der Regie von Michelle Garza Cervera mit Maika Monroe in der Hauptrolle.

Wissenswertes

1992 veröffentlichte der Bastei-Lübbe-Verlag eine Romanadaption des Films, verfasst von Wolfgang Hohlbein.

Rezeption

Der Film erhielt von einigen feministischen Kritikerinnen scharfe Kritik wegen seiner Darstellung von sexuellem Missbrauch und Gewalt zwischen Frauen; Rebecca De Mornay widersprach dem Vorwurf, der Film sei antifeministisch, und verwies auf den Mangel an guten weiblichen Rollen im Kino.

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