Keine Verbindung

The Champ

Based on a true story, that was based on a lie.

2007 · 112 min · Drama
6.3 Nische
Drama

Erik Kernan will nie mehr dritter Sportreporter der Denver Times sein, will endlich in der Oberliga der Journalisten spielen. Seine Chance ist da, als er auf einen heruntergekommenen Penner trifft. Der alte Mann präsentiert sich ihm als "Battling Bob Satterfield", ein längst totgeglaubter Box-Champion, der den Entscheidungskampf aber verloren hat. Erik sieht sofort die große ergreifende Geschichte, die hinter dem Wrack steckt. Und kriegt die Titelseite! Endlich erregt er die Aufmerksamkeit, die er verdient. Doch dann werden Zweifel an der Story laut. Plötzlich muss Erik eine Entscheidung treffen, die ihm alles abverlangt. Seine Zukunft, sein ganzes Leben steht auf dem Spiel!

Originaltitel
Resurrecting the Champ
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2007

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Der Film basiert auf einem Artikel von J. R. Moehringer im Los Angeles Times Magazine mit dem Titel „Resurrecting the Champ“, der auf einer wahren Begebenheit beruht.

Dreh

Aus logistischen und finanziellen Gründen drehte Regisseur Rod Lurie den Großteil des Films in Calgary, Alberta, während zentrale Außenaufnahmen im eigentlichen Handlungsort Denver, Colorado, entstanden.

Dreh

Für einige Szenen wurde in einer echten Obdachlosenunterkunft namens The Mustard Seed gedreht, wobei rund vierzig Bewohner und Gäste der Einrichtung als Statisten engagiert wurden.

Dreh

Zusätzliche Boxrückblenden wurden in der Corral Arena auf dem Gelände der Calgary Stampede gedreht.

Entstehung

Die Produktionskosten des Films beliefen sich schätzungsweise auf 13 Millionen US-Dollar.

Musik

Der Soundtrack wurde am 25. September 2007 vom Label Rykodisc veröffentlicht und von Larry Groupé, Blake Hazard und Neville Ivey komponiert; die Indie-Rock-Band The Submarines steuerte ebenfalls einen Musiktitel bei.

Anspielungen

Die Figur des „Champ“ ist von der Karriere des realen Boxers Bob „Battling“ Satterfield (1923–1977) inspiriert, der von 1945 bis 1957 boxte, nie um einen Titel kämpfte und mit einer Bilanz von 50 Siegen, 25 Niederlagen und 4 Unentschieden endete.

Rezeption

Die Weltpremiere fand am 20. Januar 2007 beim Sundance Film Festival statt, bevor der US-Kinostart am 24. August 2007 erfolgte.

Rezeption

Der Film wurde 2008 für einen ESPY Award als bester Sportfilm sowie für einen Young Artist Award für Dakota Goyo als bester junger Schauspieler unter zehn Jahren nominiert.

Rezeption

In Deutschland erschien der Film erst am 28. Januar 2010 direkt auf Blu-ray und DVD mit deutscher Synchronfassung, ohne Kinostart.

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