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Knowing - Die Zukunft endet jetzt

Was passiert, wenn die Zahlen nicht mehr stimmen?

2009 · 121 min · Science Fiction
7.2 Mäßig
Science Fiction Thriller

Im Jahr 1959 wird auf Anregung von Lucinda Embry, einer Schülerin einer neu eröffneten Grundschule, eine Zeitkapsel vergraben, in der die Schüler ihre Wünsche und Visionen für die Zukunft einschließen sollen, die sie in Form von Bildern gemalt haben. Als die Zeitkapsel 2009 wieder geöffnet wird, werden die Bilder unter den heutigen Schülern verteilt, nur Lucindas Aufzeichnungen landen bei dem jungen Caleb Koestler, der sich jedoch statt Bildern mehreren Seiten mit endlosen Zahlenreihen gegenüber sieht. Dessen Vater John, ein Astrophysiker, kann nach einer Weile die Kolonnen entschlüsseln und hält somit Aufzeichnungen über alle großen Katastrophen auf diesem Planeten der letzten 50 Jahre in den Händen. Nur drei stehen noch aus, doch die letzte wird den ganzen Planeten bedrohen...

Originaltitel
Knowing
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2009

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Der Schriftsteller Ryne Douglas Pearson entwickelte 2001 die Idee einer aus den 1950ern stammenden Zeitkapsel mit erfüllten Prophezeiungen, deren letzte mit dem Kürzel „EE“ für „everyone else“ endet, und verkaufte sein Skript an die Produzenten Todd Black und Jason Blumenthal.

Entstehung

Das Projekt lief zunächst bei Columbia Pictures, wo sowohl Rod Lurie als auch Richard Kelly (Regisseur von Donnie Darko) als Regisseure vorgesehen waren, bevor es in die sogenannte „Turnaround“-Phase geriet und schließlich von Escape Artists übernommen wurde.

Entstehung

Regisseur Alex Proyas stieg im Februar 2005 in das Projekt ein und schrieb den Entwurf zusammen mit Stuart Hazeldine für die endgültige Produktion um; er wollte mit dem Film eine Mischung aus Realismus und fantastischer Prämisse erreichen, ähnlich wie bei The Exorcist.

Besetzung

Nicolas Cage sagte, er habe für seine Rolle als Astrophysiker nicht extra recherchiert, da sein Vater August Coppola Professor für vergleichende Literaturwissenschaft war und er dadurch bereits mit einem Professor aufgewachsen sei.

Dreh

Obwohl die Handlung im Raum Boston (Lexington, Cambridge) angesiedelt ist, wurde der Film komplett in Australien gedreht, unter anderem in den Docklands Studios Melbourne, an der Geelong Ring Road, im Melbourne Museum und in einem Anwesen in Mount Macedon; die Camberwell High School diente als fiktive William Dawes Elementary School.

Dreh

Die Dreharbeiten dauerten insgesamt nur drei Monate, was Regisseur Alex Proyas vor allem der digitalen Aufnahmetechnik zuschrieb.

Dreh

Die Flugzeugabsturzszene wurde größtenteils in einer einzigen, rund zweiminütigen Plansequenz gedreht, um die Emotion der Szene nicht durch Schnitte und offensichtliche visuelle Effekte zu stören; der Dreh dieser Szene dauerte zwei Tage Vorbereitung und zwei Tage Aufnahme und fand auf einer fast fertigen Autobahn bei Melbourne statt.

Effekte

Wegen des künstlich erzeugten Regens bei der Absturzszene musste ein neues Gel für die Flammen verwendet werden, damit das Feuer nicht erlosch, und die Schauspieler erhielten semi-permanentes Make-up, damit es die langen Drehstunden überstand.

Anspielungen

Das in Lucindas Wohnung gefundene Bild ist ein Abbild des Kupferstichs der Merkabavision des Ezechiel von Matthäus Merian, wobei im Film die Darstellung der vier Engel und des Thronwagens gegenüber dem Original vertauscht ist.

Anspielungen

Regisseur Alex Proyas bezeichnete den Baum am Ende des Films bewusst als Anspielung auf den biblischen Baum der Erkenntnis, wollte religiöse Bezüge aber möglichst subtil halten.

Anspielungen

In einer früheren Drehbuchfassung waren für die Figuren John und Caleb ursprünglich die biblisch anmutenden Namen Adam und Noah vorgesehen.

Musik

Neben der von Marco Beltrami komponierten Filmmusik erklingt zweimal der zweite Satz (Allegretto) der 7. Sinfonie von Beethoven, in einer leicht abgewandelten, helleren Fassung ohne einige Bassstimmen.

Rezeption

Kritiker Richard von Busack von Metroactive bemerkte eine auffällige Ähnlichkeit zwischen der Handlung des Films und dem Roman Das Ende der Kindheit von Arthur C. Clarke.

Rezeption

2009 verklagte die Firma Global Findability die Studios Summit Entertainment und Escape Artists wegen angeblicher Patentverletzung durch die im Film verwendete Darstellung geografischer Koordinaten als Zahlenfolge; die Klage wurde im Januar 2011 abgewiesen.

Rezeption

Die Flugzeugabsturzszene wurde 2010 für einen VES Award der Visual Effects Society in der Kategorie „Best Single Visual Effect of the Year“ nominiert, und der Film erhielt zudem eine Nominierung für den Saturn Award als Bester Science-Fiction-Film.

Kultzitate

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EE doesn't stand for just 1 person.

John Koestler Er erkennt die wahre Bedeutung der mysteriösen Zahlen.

The caves won't save us! Nothing can!

John Koestler Er verzweifelt angesichts der unvermeidlichen Katastrophe.

I keep seeing their faces... burning.

John Koestler Er wird von traumatischen Visionen heimgesucht.

Diana Wayland: They've taken the children! We have to save the children!

Diana Wayland Sie versucht verzweifelt, die Kinder zu retten.

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