Keine Verbindung

Linda's Child

Unterschätze nie, wozu eine Mutter fähig ist

2013 · 91 min · Drama
6.0 Nische
Drama Thriller

Die 17-jährige Emanuel ist ein intelligentes junges Mädchen, doch der Tod ihrer Mutter bei ihrer Geburt plagt sie noch immer. Sie fühlt sich verantwortlich für deren Dahinscheiden und versucht ihre Gefühle durch ironisches und sarkastisches Verhalten zu überspielen. Sie lebt mit ihrem Vater Dennis zusammen, der gerade erneut geheiratet hat. Emanuel hat jedoch Schwierigkeiten mit ihrer neuen Stiefmutter Janice zurechtzukommen. Als die junge alleinerziehende Mutter Linda, die Emanuels Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten ist, in ein Haus nebenan einzieht, beginnt Emanuel für sie als Babysitterin zu arbeiten und baut schnell eine intime Verbindung zu Linda auf. Doch ihr Verlangen nach einer Mutterfigur nimmt nach und nach immer psychotischere Formen an.

Originaltitel
The Truth About Emanuel
Herkunftsland
🇲🇽 Mexiko · 🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2013

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Besetzung

Ursprünglich sollte Rooney Mara die Titelrolle der Emanuel spielen, bevor sie durch Kaya Scodelario ersetzt wurde.

Dreh

Die Dreharbeiten fanden in Los Angeles, Kalifornien, statt und dauerten vom 23. Januar bis zum 26. Februar 2012.

Rezeption

Der Film erhielt überwiegend negative Kritiken; auf Rotten Tomatoes vergaben nur 37 % der Kritiker eine positive Bewertung, basierend auf 30 Rezensionen.

Rezeption

Regisseurin Francesca Gregorini wurde beim Sundance Film Festival 2013 für den Grand Jury Prize – Dramatic nominiert und gewann beim L.A. Femme Film Festival 2013 den Preis für die beste Regie.

Wissenswertes

Im Januar 2020 verklagte Drehbuchautorin und Regisseurin Francesca Gregorini Apple TV+ sowie die Macher der Serie Servant wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung und warf ihnen vor, ihren Film 'dreist kopiert' zu haben.

Wissenswertes

Servant-Schöpfer Tony Basgallop und Co-Produzent M. Night Shyamalan erklärten, keiner von beiden habe den Film gesehen, und etwaige Ähnlichkeiten seien Zufall.

Wissenswertes

Im Mai 2020 wies ein Bundesrichter die Klage ab, da die Serie dem Film nicht ausreichend ähnlich sei; im Juli 2020 wurde Gregorini zudem verurteilt, Anwaltskosten in Höhe von 162.467,30 US-Dollar zu zahlen. Der Fall wurde 2022 durch das Ninth Circuit Court of Appeals wiederbelebt und endete im Januar 2025 mit einem Freispruch der Beklagten durch eine Jury.

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