Keine Verbindung

Die Rückkehr des Dr. Phibes

Doktor Phibes lebt!

1972 · 89 min · Komödie
6.3 Nische
Komödie Horror

Vor drei Jahren hat der durch einen Unfall entstellte Dr. Phibes das Ärzteteam ermordet, welches für den Tod seiner Frau verantwortlich war. Jetzt begibt er sich nach Ägypten, um einen verborgenen Fluss zu finden, der seiner toten Gemahlin das Leben wiederschenken soll. Diesen ominösen Fluss aber sucht auch eine Gruppe von Archäologen, und diese werden von Phibes in gewohnter Manier daran gehindert, ihm in die Quere zu kommen...

Originaltitel
Dr. Phibes Rises Again
Herkunftsland
🇬🇧 Vereinigtes Königreich
Jahr
1972

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Produzent Louis M. Heyward holte Robert Blees als Co-Autor an Bord, da er dessen Sinn für Humor für gut geeignet für ein Phibes-Drehbuch hielt. Blees und Regisseur/Co-Autor Robert Fuest gerieten während des Schreibprozesses häufig aneinander, sodass Heyward vermitteln musste.

Besetzung

American International Pictures baute Robert Quarry insgeheim als Nachfolger für Vincent Price auf, da dessen Gage trotz sinkender Kassenerfolge stieg und er wenig Interesse an weiterer Zusammenarbeit mit dem Studio zeigte. Price erfuhr von diesen Plänen erstmals bei einer Publicity-Veranstaltung in England, als ein Pressesprecher ihn danach fragte, wie er sich mit seiner Ablösung durch Quarry fühle.

Besetzung

Trotz der Spannungen hinter den Kulissen beschrieb Robert Quarry die Zusammenarbeit mit Vincent Price am Set als angenehm und betonte, ihr gemeinsamer Sinn für Humor habe die Arbeit zu einem Vergnügen gemacht.

Besetzung

Eigentlich war geplant, dass Dr. Phibes im Sequel eine neue Assistentin bekommt, doch das Studio bestand aus Gründen des Wiedererkennungswerts darauf, den Namen und Charakter Vulnavia beizubehalten, obwohl diese Figur im ersten Film gestorben war. Da Originaldarstellerin Virginia North schwanger war und nicht zur Verfügung stand, wurde Valli Kemp als Ersatz besetzt.

Dreh

Die Wüstenszenen des Films wurden auf Ibiza in Spanien gedreht.

Dreh

Aus Budgetgründen mussten mehrere im Originaldrehbuch geplante Elemente gestrichen werden, etwa sollte die Pyramide ursprünglich mehrere Ebenen mit Fallen enthalten und am Ende von kochendem Öl überflutet werden.

Anspielungen

Eines der Opfer von Dr. Phibes liest im Buch „Das Durchdrehen der Schraube“, kurz bevor es in einem riesigen Schraubstock zerquetscht wird.

Anspielungen

Als Dr. Phibes auf seinem Kahn davonfährt, singt er „Over the Rainbow“ – ein bewusster Anachronismus, da die Handlung 1928 spielt, das Lied jedoch erst 1938 geschrieben wurde.

Rezeption

Für die US-Veröffentlichung wurde der Film leicht gekürzt, wobei einige Sekunden aus mehreren Mordszenen entfernt wurden, um die brutalsten Momente zu entschärfen und eine PG-Freigabe zu erhalten.

Rezeption

Obwohl der erste Teil in Deutschland erfolgreich war, kam die Fortsetzung nie in deutsche Kinos, sondern es wurden kurz nacheinander zwei unterschiedliche deutsche Synchronfassungen für Video und ARD-Fernsehen produziert.

Wissenswertes

Für einen dritten Phibes-Film wurden mehrere Drehbuchideen entwickelt, die jedoch nie realisiert wurden, darunter Titel wie „Phibes Resurrectus“, „The Brides of Dr. Phibes“ und „The Seven Fates of Dr. Phibes“, in denen Phibes unter anderem auf Nazis oder Satanisten treffen oder seine Frau mithilfe der Göttin Athene wiederbeleben sollte. Vincent Price erwähnte zudem ein von ihm geschätztes, aber vom Studio abgelehntes Drehbuch namens „Dr. Phibes in the Holy Land“.

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