Gamer

In naher Zukunft lebst du nicht um zu spielen... du spielst um zu leben.

2009 · 95 min · Action
6.2 Mäßig
Action Thriller Science Fiction

Was, wenn ein Spiel grausame Wirklichkeit wird? Milliardär Ken Castle ist Erfinder von "Slayers", einem perfiden Online-Game, in dem zum Tode Verurteilte zu realen Spielfiguren werden. In riesigen Wettkampfzonen treten sie als moderne Gladiatoren auf Leben und Tod an. Von Spielern fremdgesteuert, kämpfen sie gegen ihren Willen und ohne Kontrolle über das, was sie tun. Kable ist unangefochtener Held der Arena. Von dem Teenager Simon kontrolliert und von Millionen von Zuschauern weltweit live verfolgt, hat er das tödliche Spiel am längsten überlebt. Doch um sein Leben und auch das seiner Frau Angie und seiner Tochter zu retten, muss er Castles Spiel entkommen. Als die Untergrundbewegung "Humanz" zu Kable Kontakt aufnimmt, scheint es endlich einen Ausweg aus dieser Hölle zu geben...

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2009

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Das Studio Lakeshore Entertainment tat sich 2007 erneut mit Mark Neveldine und Brian Taylor zusammen, den Machern von Crank (2006), um einen futuristischen Thriller mit dem Arbeitstitel „Game“ zu produzieren.

Entstehung

Der Filmtitel wurde mehrfach geändert: Im März 2009 wurde aus „Game“ zunächst „Citizen Game“, bevor im Mai 2009 der endgültige Titel „Gamer“ feststand.

Dreh

Die Dreharbeiten fanden über 53 Tage in Albuquerque, New Mexico statt, sowohl in den Albuquerque Studios als auch an Originalschauplätzen der Stadt.

Dreh

Für Szenen mit gesprengten Gebäuden wurden mehrstöckige Kulissen extra auf Parkplätzen in der Innenstadt von Albuquerque errichtet.

Effekte

Der Film war eine der ersten Produktionen, die fast ausschließlich mit digitalen RED-One-Kameras gedreht wurden, wodurch das Effekteteam bereits während der Dreharbeiten mit Arbeiten beginnen konnte, die normalerweise erst in der Postproduktion erfolgen.

Anspielungen

Der Film erschien in Indonesien 2010 unter dem alternativen Titel „Slayers“.

Rezeption

Der Kulturkritiker Steven Shaviro verfasste eine rund 10.000 Wörter lange Verteidigung und Analyse des Films, die er online veröffentlichte und später zu einem Kapitel seines Buches „Post-Cinematic Affect“ (Zer0 Books, 2010) verarbeitete.

Rezeption

In Deutschland gibt es mehrere unterschiedlich geschnittene Fassungen des Films: eine für Kino und DVD um etwa 21 Sekunden gekürzte Version ab 18 Jahren, eine um weitere 8 Minuten und 33 Sekunden gekürzte Version ab 16 Jahren nur für DVD, sowie später eine ungeschnittene „Extended Version“ ab 18 Jahren auf Blu-ray, bei der zudem die deutsche Tonspur bei mehreren Genickbrüchen gegenüber dem Originalton abgemildert wurde.

Rezeption

Der deutsche Kinostart wurde vom 17. September 2009 auf den 7. Januar 2010 verschoben.

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