Keine Verbindung

Pandorum

Die Welt stirbt, die Angst überlebt.

2009 · 108 min · Action
7.6 Mäßig
Action Horror Mystery Science Fiction Thriller

Die Astronauten Payton und Bower erwachen aus einem Tiefschlaf und finden sich an Bord eines riesigen Raumschiffs wieder. Ihre Erinnerung ist komplett ausgelöscht: Weder wissen sie, wie lange sie geschlafen haben, noch, warum sie hier sind. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit zum Überlegen, denn das Energiesystem des Raumschiffs steht kurz vor dem Zusammenbruch. Per Funk lotst Payton Bower durch enge Luftschächte zum Reaktor, damit er diesen reparieren kann. Schnell wird klar, dass die beiden nicht allein sind und sich in großer Gefahr befinden.

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2009

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Das Drehbuch von Travis Milloy entstand bereits in den späten 1990er Jahren und spielte ursprünglich auf einem Gefängnisschiff namens Pandorum, das Tausende der gefährlichsten Verbrecher der Erde transportierte.

Entstehung

In der ursprünglichen Fassung waren die späteren Figuren von Antje Traue und Cung Le Gefangene, während Ben Fosters Figur ein Nicht-Häftling war, der niemandem traute.

Entstehung

Milloy glaubte zunächst, kein Studio würde das Projekt umsetzen, und erwog, den Film als Low-Budget-Produktion auf Video mit unbekannten Darstellern in einer verlassenen Papierfabrik zu drehen.

Entstehung

Regisseur Christian Alvart erkannte Parallelen zum Skript zu seinem eigenen unverfilmten Projekt „No Where“, das von vier an Amnesie leidenden Astronauten auf einem Siedlerschiff handelte, und verschmolz beide Geschichten zu einem gemeinsamen Drehbuch.

Entstehung

Durch die Verschmelzung der beiden Skripte wurde aus „Pandorum“ als Schiffsname der Begriff für eine durch lange Weltraumreisen ausgelöste psychische Störung mit Paranoia, Wahnvorstellungen und Nasenbluten.

Dreh

Die Dreharbeiten fanden im August 2008 in den Filmstudios Babelsberg in Potsdam sowie zusätzlich in Berlin statt.

Wissenswertes

Der mit rund 40 Millionen US-Dollar budgetierte Film wurde von Constantin Film über ein Joint Venture mit Impact Pictures finanziert und erhielt Fördergelder von Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF), wobei der DFFF mit 6 Millionen US-Dollar den zweitgrößten Zuschuss des Jahres 2008 nach Ninja Assassin leistete.

Wissenswertes

Laut den Audiokommentaren von Regisseur und Produzent auf der DVD existiert eine ungeschnittene Fassung des Films, die jedoch nie veröffentlicht wurde.

Rezeption

Trotz schwacher Kritiken und eines Einspielergebnisses von nur 20,6 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 33 Millionen US-Dollar erhielt der Film 2011 den Sonderpreis für deutsche Produktionen des Curt-Siodmak-Preises.

Rezeption

Der Kassenmisserfolg des Films trug mit dazu bei, dass der US-Verleih Overture Films im Jahr darauf Insolvenz anmeldete.

Kultzitate

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After what I just saw, procedure just went out the fucking window.

Bower Nachdem er etwas Schreckliches gesehen hat

I'm gonna fucking carve you up!

Payton Drohung in einem Moment der Konfrontation

I guess this thing does land itself. Doesn't float too well though, does it?

Payton Sarkastische Bemerkung zur Landefähigkeit des Schiffes

I understand that it's felt like every man for himself. If we're going to get out of this... a little fucking solidarity goes a long way. We all want to survive, right?

Bower Appell für Zusammenhalt zur Rettung

This... truly is Noah's Ark. This archive holds the world we are going to live in.

Nadia Über das Archiv und die neue Welt

Three little Indians with the burden to bear. No more law. Nothing left to care. Just three little souls whose destiny had become undone because there was chop chop chop chop... then there was only one. One little Indian left.

Leland Düstere Erzählung über die Überlebenden

You think I survived this long trusting strangers?

Leland Über das Überleben ohne Vertrauen

I was younger than you when I first came onboard. Funny, I can't even remember what life was like before this flight began. It's all I have.

Payton Nachdenken über sein früheres Leben

There will always be law and you will pay for what you've done. Even if that means I have to pull the sick out of you.

Bower Warnung vor Konsequenzen

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