Keine Verbindung

Das Begräbnis

One family, one murder, too many lies.

1996 · 99 min · Krimi
6.7 Nische
Krimi Drama

Beim Verlassen eines Kinos wird Johnny, der jüngste des Tempio-Clans, mit drei Schüssen niedergestreckt. Sein Sarg liegt noch aufgebahrt im Wohnzimmer der Tempios, da plant Ray (Christopher Walken), der älteste Bruder und Patriarch der Familie, bereits den Tod des vermeintlichen Mörders. Er hat den langjährigen Familienfeind, Gaspare Spoglia, im Visier, der allen Grund hatte, Johnny zu hassen. Denn der hatte eine Affäre mit Gaspares Frau. Indem er seine Männer schickt, um Gaspare zu holen, setzt Ray eine Kette von tragischen Ereignissen in Gang, die zum unweigerlichen Untergang seiner einst so stolzen Familie führen sollen.

Originaltitel
The Funeral
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
1996

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Besetzung

Die Rolle des Ray wurde ursprünglich Nicolas Cage angeboten, bevor sie an Christopher Walken ging.

Dreh

Vincent Gallo behauptete, Regisseur Abel Ferrara sei während der Dreharbeiten 'high on crack' gewesen.

Dreh

Während der Dreharbeiten geriet Vincent Gallo in eine körperliche Auseinandersetzung mit Schauspieler John Ventimiglia. Gallo verklagte Ventimiglia anschließend wegen Körperverletzung, und der Fall wurde 2001 zu seinen Gunsten entschieden.

Rezeption

Der Film feierte seine Premiere beim 53. Filmfestival von Venedig, wo Chris Penn die Coppa Volpi als bester Nebendarsteller gewann.

Rezeption

Abel Ferrara war in Venedig 1996 im Wettbewerb um den Goldenen Löwen und gewann dort gemeinsam mit dem Film Ponette den Preis der internationalen katholischen Filmorganisation OCIC.

Rezeption

Bei den Independent Spirit Awards 1997 erhielt der Film fünf Nominierungen, darunter für den besten Film, die beste Regie und den besten Hauptdarsteller (Christopher Walken).

Rezeption

2009 setzte das Magazin Empire den Film auf Platz 16 seiner Liste der '20 Greatest Gangster Movies You've Never Seen (Probably)'.

Entstehung

Das Drehbuch stammt von Nicholas St. John, dem langjährigen Stammautor Abel Ferraras, und setzt sich – wie viele seiner Filme – mit katholischen Glaubensinhalten auseinander.

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