Whiteout

See Your Last Breath

2009 · 101 min · Action
5.6 Mäßig
Action Krimi Mystery Thriller

Carrie Stetko ist U.S. Marshal auf einem der einsamsten Flecken der Erde, der Antarktis. Drei Tage bevor dort der Winter mit ganzer Kraft zuschlägt und die für Monate letzten Versorgungsflüge Richtung Zivilisation starten, geschieht auf dem vereisten Kontinent etwas Schreckliches: ein Mord. Der erste der Antarktis.Carrie wird beauftragt, zusammen mit einem Vertreter der UN das Verbrechen aufzuklären. Die beiden bekommen es dabei nicht nur mit den widrigen Wetterverhältnissen, sondern auch mit weiteren Morden zu tun.

Herkunftsland
🇨🇦 Kanada · 🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2009

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Columbia Pictures erwarb bereits 1999 die Filmrechte an der Comicvorlage von Greg Rucka und Steve Lieber. Das Drehbuch der Brüder Jon und Erich Hoeber wurde bewusst so umgeschrieben, dass ein männlicher Charakter neben der weiblichen Hauptfigur steht, da das Studio Zweifel hatte, ob ein Film mit zwei weiblichen Hauptrollen genug Publikum anziehen würde.

Besetzung

Ursprünglich sollte Reese Witherspoon die Hauptrolle spielen, nachdem Universal Studios 2002 die Rechte übernommen hatte. Als das Projekt später erneut den Besitzer wechselte, fiel Witherspoon aus der Produktion heraus.

Entstehung

Regisseur Dominic Sena war seit dem Erscheinen der Graphic Novel 1998 ein Fan des Stoffes und setzte sich aktiv dafür ein, die Regie zu übernehmen. Als Dark Castle Entertainment 2006 die Rechte erwarb, überzeugte er Produzent Joel Silver von seinem Vorhaben und wurde im Februar 2007 offiziell als Regisseur verpflichtet.

Besetzung

Kate Beckinsale wurde im selben Monat wie Dominic Senas Verpflichtung, im Februar 2007, für die Hauptrolle der Carrie Stetko besetzt.

Dreh

Die Dreharbeiten begannen am 5. März 2007 in Manitoba, weitere Aufnahmen entstanden in Montreal sowie an einem eigens am Ufer des Winnipegsees errichteten Set. Die Produktion wurde einige Wochen vor der Comic-Con im Juli 2007 abgeschlossen.

Effekte

Für die Antarktis-Szenen wurde sowohl echter als auch künstlicher Schnee verwendet, und der Film setzte bewusst auf eine helle, sonnendurchflutete Bildsprache aus Eis und Licht, was für das Mordmysterium-Genre ein unkonventioneller Ansatz war.

Rezeption

Der Film floppte an den Kinokassen: Bei einem Budget von 35 Millionen US-Dollar spielte er weltweit nur rund 17,8 Millionen US-Dollar ein. Die Zuschauerzahlen brachen von Woche zu Woche massiv ein, unter anderem um 80,1 Prozent von der zweiten zur dritten Woche.

Rezeption

Comic-Autor Greg Rucka lobte zunächst die Verfilmung seines Werks, änderte seine Meinung jedoch nach Sichtung des fertigen Films und äußerte sich sehr kritisch über die Darstellung der Hauptfigur im Vergleich zur Comicvorlage.

Wissenswertes

Der Filmtitel „Whiteout“ bezieht sich auf ein meteorologisches Phänomen, das vor allem in Polargebieten und im Hochgebirge auftritt.

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