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Die Besucher - Sturm auf die Bastille

2016 · 110 min · Komödie
6.1 Mäßig
Komödie Fantasy

Der Ritter Godefroy ist mit seinem Diener Jacquouille mithilfe eines Wundermittels bereits zweimal aus dem 12. Jahrhundert in die Gegenwart gereist. Dabei haben sie allerlei Abenteuer erlebt, aber jetzt wird es nochmal richtig chaotisch, denn die zwei Knalltüten verschlägt es dieses Mal ins Jahr 1793 und damit mitten rein in die Französische Revolution. Als ob ein Besuch in einem Land im Umbruch und voller Tumulte nicht schon haarig genug ist, bringen die mittelalterlichen Haudegen zu allem Überfluss auch noch schlechte Angewohnheiten und Erfahrungen aus der Neuzeit mit. Dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Glühbirnen existierten, ist noch das geringste Problem für die mit modernen Flüchen um sich schmeißenden Besucher mit zweifelhaftem Benehmen. Aber wie kommen sie nur wieder aus diesem Schlamassel heraus?

Originaltitel
Les Visiteurs : La Révolution
Herkunftsland
🇫🇷 Frankreich
Jahr
2016

Wissenswertes & hinter den Kulissen

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Entstehung

Nach dem zweiten Teil dachten Jean-Marie Poiré und Christian Clavier bereits an einen dritten Teil, entschieden sich aber unter dem Einfluss von John Hughes zunächst für ein amerikanisches Remake, das 2001 als 'Just Visiting' erschien und ein kommerzieller Misserfolg wurde.

Entstehung

Nach dem Misserfolg des Remakes erklärten sowohl Clavier als auch Jean Reno, die Rolle bzw. einen dritten Teil nicht mehr fortsetzen zu wollen; erst im Mai 2013 brachte Clavier das Projekt mit einem neuen Drehbuch wieder ins Rollen, das im März 2014 fertiggestellt wurde.

Besetzung

Schauspielerin Stéphanie Crayencour lernte Regisseur Jean-Marie Poiré beim Festival du film historique de Waterloo kennen, wo er ihr sagte, sie habe 'einen mittelalterlichen Kopf', woraufhin sie zum Casting eingeladen wurde und die Rolle der Victoire-Églantine de Montmirail erhielt.

Besetzung

Mehrere Schauspieler wie Ary Abittan, Pascal Nzonzi, Frédérique Bel und David Salles wurden aus der erfolgreichen Komödie 'Qu'est-ce qu'on a fait au Bon Dieu?' übernommen, in der Clavier die Hauptrolle spielte.

Besetzung

Die Kinderrollen der Montmirail-Familie wurden von Elliot Goldberg, dem Sohn des Produzenten Sylvain Goldberg, und Horatia Taittinger gespielt, die zuvor bereits mit Jean Reno in 'Benoît Brisefer: Les Taxis rouges' vor der Kamera stand.

Besetzung

Valérie Lemercier, die im ersten Film Béatrice de Montmirail spielte, wurde für den dritten Teil nicht kontaktiert; sie war bereits im zweiten Teil durch Muriel Robin ersetzt worden.

Dreh

Der Film wurde, obwohl die Handlung in Frankreich spielt, hauptsächlich in Prag gedreht, da die Stadt laut Christian Clavier viel mehr wie das Paris des 18. Jahrhunderts aussehe als Paris selbst heute.

Dreh

Für Dreharbeiten im Innenhof des Musée des arts décoratifs in Namur wurden laufende Restaurierungsarbeiten für einen Monat unterbrochen; sämtliche dadurch entstandenen Kosten, etwa für den Abbau eines Krans und eines Gerüsts, übernahm die Produktion.

Dreh

Während der Dreharbeiten in Tschechien wurde ein Foto von Christian Clavier und Jean Reno mit dem damaligen tschechischen Finanzminister Andrej Babiš veröffentlicht, der die beiden Schauspieler augenzwinkernd als 'Asterix und Léon' bezeichnete.

Anspielungen

Auf dem offiziellen Filmplakat trägt Godefroy Jacquouille auf seinen Schultern, eine vermutliche Anspielung auf eine berühmte Szene aus der Komödie 'La Grande Vadrouille' von 1966.

Anspielungen

Die Wahl, Marie-Anne Chazels Figur Prune als Vorfahrin von Ginette einzuführen und die deutliche Betonung der Terreur-Phase der Revolution wurden von manchen Kritikern als möglicherweise unbeabsichtigt kritische Darstellung der Französischen Revolution gedeutet.

Rezeption

Die Presse durfte den Film aus Angst vor schlechten Kritiken nicht vorab in klassischen Pressevorführungen sehen; stattdessen gab es nur zwei Vorführungen, die gezielt für als weniger kritisch geltende TV- und Radiomedien reserviert waren.

Rezeption

Trotz eines Budgets von rund 25 Millionen Euro und einem Ziel von 5 Millionen Kinobesuchen erreichte der Film nur etwa 2,2 Millionen Eintritte in Frankreich und gilt damit als kommerzieller und kritischer Misserfolg.

Rezeption

Auf dem Filmplakat wurde Pascal Nzonzi trotz seiner Präsenz nicht in der oberen Namensreihe, sondern weiter unten aufgeführt, was eine kleine Kontroverse über mögliche rassistische Beweggründe der Verleiher auslöste.

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