Faster Than Rabbits

After the party ends, the real confusion begins.

2014 · 99 min · Komödie
6.1 Nische
Komödie

Three friends awake after a stormy party in a totally unfamiliar place in the company of strangers and try to understand how they got here, who are these people and what really happened on the eve of ...

Originaltitel
Быстрее, чем кролики
Herkunftsland
🇷🇺 Russland
Jahr
2014
Studio
Strela

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück der Gruppe „Quartet I“ aus dem Jahr 2005 und ist die vierte gemeinsame Arbeit von Regisseur Dmitri Djatschenko mit dem Quartett nach „Den radio“ und den beiden Teilen von „Wovon Männer reden“.

Entstehung

Es existieren zwei unterschiedliche Fassungen des Films: eine Regie-Fassung, die in Kinos und im Fernsehen gezeigt wurde, und eine Autorenfassung auf DVD und Blu-ray, deren Ende dem ursprünglichen Theaterstück entspricht und die durch das Weglassen der meisten Animationseinschübe rund vier Minuten kürzer ist.

Besetzung

Alexander Zekalo, Mitproduzent der drei vorherigen Filme des Quartetts, lehnte die Mitarbeit an diesem Film ab, weil er das zugrunde liegende Theaterstück nicht für die beste Arbeit der Gruppe hielt und mit anderen Projekten seiner eigenen Produktionsfirma ausgelastet war; er half aber dabei, den Film an Fernsehsender zu verkaufen.

Dreh

Für eine Rückblende, die die fiktiven Dreharbeiten zu einem nicht existierenden Musikvideo der Band „Agatha Christie“ zeigt, wurden die echten Musiker der Band eigens engagiert, obwohl die Gruppe zum Zeitpunkt der Kinoveröffentlichung bereits seit vier Jahren aufgelöst war – was im Film selbst thematisiert wird.

Musik

Der Soundtrack besteht überwiegend aus Liedern der Band „Agatha Christie“, darunter „Tschjornaja luna“ (Schwarzer Mond), sowie aus dem Thema des sowjetischen Films „Den Tatort kann man nicht ändern“, komponiert von Jewgeni Gewоrgjan.

Anspielungen

Die Figuren durchlaufen im Film alle Phasen des Sterbeprozesses, wie sie Elisabeth Kübler-Ross in ihrem Buch „Über den Tod und das Sterben“ beschrieben hat und die auch in Bob Fosses Film „All That Jazz“ erwähnt werden: Verleugnung, Wut, Verhandeln, Depression und Akzeptanz – allerdings nicht immer in dieser Reihenfolge.

Anspielungen

Die Handlung weist Ähnlichkeiten zur Handlung des Films „Reine Formsache“ auf, in dem ein Schriftsteller (gespielt von Gérard Depardieu) sich im Wald wiederfindet und von einem Polizeikommissar (gespielt von Roman Polański) verhört wird, wobei sich erst am Ende herausstellt, dass die Hauptfigur tatsächlich tot ist.

Rezeption

Die Fernsehpremiere des Films fand am 5. Mai 2014 auf dem Sender TNT statt und erreichte eine Einschaltquote von 2,6 % sowie einen Marktanteil von 7,8 %, womit sie in jener Woche den siebten Platz unter den beliebtesten Sendungen des Senders belegte.

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