Harry Brown

Ein Mann räumt auf

2009 · 103 min · Thriller
6.8 Mäßig
Thriller Krimi Drama Action

Wer nichts mehr zu verlieren hat und dazu eine Riesenwut im Bauch, kann sehr, sehr gefährlich werden. Harry Brown ist Witwer und sein einziger Freund wird von einer Gang brutal erschlagen. Ihm ist nichts geblieben. Und deshalb räumt er jetzt auf. Statt resigniert sein stilles Rentnerdasein weiter zu führen, packt der ehemalige Royal Marine noch einmal die Knarre aus und lehrt den gewalttätigen Abschaum in seinem Viertel gründlich das Fürchten. Den harten Jungs bleibt das überhebliche Gelächter schnell im Hals stecken, denn Harry weiß noch genau, wie's geht. Ein Mann sieht rot - blutrot!

Herkunftsland
🇬🇧 Vereinigtes Königreich
Jahr
2009

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Harry Brown war das Spielfilmdebüt des Regisseurs Daniel Barber, und der Film ist nach der von Michael Caine dargestellten Hauptfigur benannt.

Musik

Ben Drew, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Plan B, nahm zusammen mit Chase & Status den Titelsong "End Credits" für den Abspann des Films auf.

Dreh

Der Film wurde hauptsächlich auf dem verlassenen Heygate Estate in Walworth, London, gedreht, das zum Zeitpunkt der Dreharbeiten bereits zum Abriss vorgesehen war, dieser aber erst Anfang 2014 tatsächlich erfolgte.

Dreh

Die Szenen in der Fußgängerunterführung wurden nicht am Heygate Estate selbst, sondern in Marks Gate in London gedreht.

Rezeption

Der Film feierte am 12. September 2009 als "Special Presentation" beim Toronto International Film Festival Premiere.

Rezeption

Michael Caine wurde 2010 für den Empire Award als bester Darsteller nominiert, unterlag jedoch Christoph Waltz für dessen Rolle in Inglourious Basterds.

Rezeption

Die Kritiken fielen gemischt aus: Michael Caines Darstellung wurde gelobt, während die exzessive Gewaltdarstellung von vielen Kritikern bemängelt wurde, etwa von der Sunday Times, die dem Film nur einen von fünf Sternen gab.

Rezeption

Der Film spielte weltweit knapp 10 Millionen US-Dollar ein, davon rund 6,6 Millionen Pfund allein im britischen Markt bis Dezember 2009, wo er unter anderem gegen Disneys A Christmas Carol antrat.

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