Keine Verbindung

Greenberg

He's got a lot on his mind.

2010 · 107 min · Komödie
5.9 Nische
Komödie Drama Liebesfilm

Da sein Bruder mit Familie nach Vietnam gereist ist, passt Roger Greenberg auf deren schickes Haus auf. Er hat ohnehin gerade nichts anderes zu tun, kommt frisch aus der Nervenheilanstalt. Vor allem kann der gelernte Tischler die Zeit nutzen, um sich mal wieder mit alten Freunden zu treffen - so zum Beispiel mit seiner Jugendliebe Beth, die inzwischen geheiratet hat und Mutter zweier Kinder ist, oder mit Ivan, seinem früheren Bandkollegen, der nun irgendwas mit Computern macht. Vor allem trifft Roger aber die junge Florence, die persönliche Assistentin seines Bruders. Die zwei notorisch unglücklichen Menschen fühlen eine starke Verbindung zueinander...

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2010

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Die Geschichte wurde von Noah Baumbach gemeinsam mit seiner damaligen Ehefrau Jennifer Jason Leigh entwickelt. Anders als Baumbachs frühere, in New York angesiedelte Filme spielt Greenberg in Los Angeles.

Besetzung

Ben Stiller übernahm die Titelrolle, da er ein Fan von Baumbachs Arbeit war. Es war die erste von mehreren Zusammenarbeiten zwischen Stiller und Baumbach.

Dreh

Laut Ben Stiller wurde viel geprobt und es gab kaum Improvisation am Set, da Baumbachs Drehbuch sehr detailliert war und wortgetreu umgesetzt werden musste. Manche Szenen mit vier bis sechs Drehbuchseiten empfand Stiller wie kleine Theaterstücke.

Dreh

Die Hauptdreharbeiten dauerten nur sieben Wochen. Es wurde an konkreten Schauplätzen in Los Angeles gedreht, darunter das Restaurant Lucy's El Adobe, die Wanderwege des Runyon Canyon, das Fairfax District entlang der Melrose Avenue sowie das Highland Gardens Hotel.

Musik

Der Soundtrack wurde von James Murphy, Mitbegründer von DFA Records und Kopf von LCD Soundsystem, arrangiert – es war seine erste Filmmusik überhaupt. Der Film enthält insgesamt 25 verschiedene Songs, wovon acht nicht auf dem offiziellen Soundtrack-Album erschienen.

Rezeption

Der Film erhielt überwiegend positive Kritiken, spielte weltweit aber nur rund 7 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 25 Millionen US-Dollar ein. Auf Rotten Tomatoes liegt die Zustimmungsrate bei 76 Prozent, auf Metacritic erreicht der Film einen Metascore von 76.

Rezeption

Kritiker Roger Ebert lobte Ben Stillers Leistung mit den Worten, er habe nie gewusst, wofür Stiller wie geschaffen sei, wisse es aber jetzt. Die deutsche Kritik war gespaltener: Die Süddeutsche Zeitung bezeichnete den Film abwertend als eine Art „Woody Allen für Arme“.

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