Belle ist eine ebenso kluge wie anmutige junge Frau, die gemeinsam mit ihrem etwas verschrobenen Vater Maurice ein ruhiges und zufriedenes Leben in dem kleinen Dorf Villeneuve lebt. Ihr beschaulicher Alltag wird nur durch den selbstverliebten Schönling Gaston gestört, der Belle regelmäßig den Hof macht und sich auch durch ihre Ablehnung nicht abschrecken lässt. Da gerät Belles Vater während einer Reise in die Fänge des Biestes, das in einem verwunschenen Schloss in der Nähe des Dorfes wohnt. Das Biest war einst ein selbstsüchtiger Prinz, der dazu verflucht wurde, als hässliches Ungeheuer zu leben, bis er jemanden dazu bringen kann, ihn trotz seines abschreckenden Äußeren wahrlich zu lieben. Doch davon ahnt Belle noch nichts, als sie sich selbstlos anstatt ihres Vaters in die Gefangenschaft des Biestes begibt. Erst langsam freundet sie sich mit den ebenfalls verzauberten Bediensteten im Schloss an und beginnt zu ahnen, dass hinter der abscheulichen Fassade des Biestes noch mehr steckt.
Disney hatte zuvor versucht, das Broadway-Musical von 1994 direkt zu verfilmen, doch Komponist Alan Menken erklärte 2011, dass dieses Projekt gestrichen wurde.
Entstehung
Vor der Verpflichtung von Bill Condon schlug Disney zunächst eine radikalere Neuinterpretation des Films vor, ähnlich wie Universal es mit Snow White and the Huntsman getan hatte, doch Condon bestand darauf, einen vollwertigen Musicalfilm zu drehen.
Entstehung
Laut Produktionschef Sean Bailey war das Projekt jahrelang als ernstes Drama ohne Gesangsnummern geplant, bis Disney-Studiochef Alan F. Horn durchsetzte, die Musical-Identität des Originals beizubehalten.
Entstehung
Das ursprüngliche Ende sah vor, dass Gaston von der Zauberin verflucht wird, diese Idee wurde jedoch verworfen.
Besetzung
Emma Watson war die einzige Wunschkandidatin von Studiochef Alan F. Horn für die Rolle der Belle, der zuvor bei Warner Bros. die Harry-Potter-Filme mit ihr produziert hatte.
Besetzung
Watson war zuvor bereits für eine geplante Verfilmung des Originalmärchens durch Guillermo del Toro bei Warner Bros. vorgesehen, die aber nie zustande kam.
Besetzung
Idris Elba sprach ebenfalls für die Rolle des Gaston vor, bevor sie an Luke Evans ging.
Besetzung
Für Watsons Rolle wurde eine Grundgage von 3 Millionen US-Dollar vereinbart, die je nach Erfolg des Films an der Kinokasse auf bis zu 15 Millionen US-Dollar ansteigen konnte.
Besetzung
Stephen Merchant sollte ursprünglich einen in einer Toilette verwandelten Diener namens Monsieur Toilette spielen, seine Szenen wurden jedoch aus der Kinofassung entfernt.
Dreh
Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in den Shepperton Studios in Surrey sowie in den Orten Cranleigh und Lacock in England statt.
Dreh
Das riesige Filmset der fiktiven Stadt Villeneuve, benannt nach der Autorin der Originalmärchenvorlage, wurde vom südfranzösischen Ort Conques inspiriert und maß rund 2.670 Quadratmeter.
Dreh
Das Schloss im Film wurde vom Château de Chambord in Frankreich inspiriert, während die große Ballszene vom renommierten International Debutante Ball im Waldorf-Astoria Hotel in New York inspiriert wurde.
Dreh
Für die Darstellung des Biests trug Dan Stevens einen 18 Kilogramm schweren grauen Motion-Capture-Anzug auf Stelzen, während seine Gesichtsausdrücke separat erfasst wurden, um die menschlichen Nuancen des Charakters einzufangen.
Dreh
Da ein Fehltritt dazu führen konnte, dass Stevens' Stahlstelzen Emma Watsons Fuß zerquetschten, probten die Darsteller drei Monate lang intensiv, wobei Stevens zunächst normale Walzerschritte lernte, bevor er das Gehen und schließlich das Walzertanzen auf Stelzen übte.
Dreh
Vor der Veröffentlichung musste Bill Condon eine Sequenz des Liedes 'Days in the Sun' neu drehen, weil Testzuschauer die Darstellerin der jungen Königin mit jener der Zauberin verwechselten; dabei wurde auch der Darsteller des jungen Prinzen ausgetauscht.
Musik
Céline Dion, die 1991 das Titelduett mit Peabo Bryson sang, zögerte zunächst, den neuen Song 'How Does a Moment Last Forever' aufzunehmen, da diese Entscheidung erstmals ohne ihren kurz zuvor verstorbenen Ehemann und Manager René Angélil getroffen werden musste.
Musik
Für den neuen Soundtrack schrieb Komponist Alan Menken zusammen mit Tim Rice vier komplett neue Lieder, verzichtete aber bewusst auf die Songs aus dem Broadway-Musical von 1994, mit Ausnahme einer instrumentalen Version von 'Home'.
Anspielungen
Emma Thompson sang im Film selbst den Titelsong 'Beauty and the Beast', der im Originalfilm von 1991 von Angela Lansbury interpretiert worden war.
Rezeption
Der offizielle Teaser-Trailer erzielte 2016 innerhalb von 24 Stunden 91,8 Millionen Aufrufe, was damals der Rekord für die meisten Trailer-Views in diesem Zeitraum war.
Rezeption
Mit einem Produktionsbudget von rund 254 Millionen US-Dollar gilt der Film als das teuerste Musical, das je gedreht wurde.
Kultzitate
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[singing] Be our guest.
LumièreBeim Vorstellen der verzauberten Bewohner des Schlosses
[to Belle] The Master's not as terrible as he appears. Somewhere deep in his soul, there's a prince... of a fellow who just waiting to be set free.
Mrs. PottsÜber die wahre Natur der Bestie
Hello, Beast. I'm Gaston. Belle sent me. Were you in love with her? Did you honestly think she'd want you?
GastonKonfrontation mit der Bestie
I am not a beast. [throws Gaston aside, then runs away] Go! Get out!
Prince Adam/BeastNach dem Kampf mit Gaston
Cogsworth, we beat the clock!
LumièreNachdem der Fluch gebrochen wurde
Turn back into a clock. Turn back into a clock.
CogsworthVerzweifelter Wunsch, wieder eine Uhr zu sein
Mum said I was not supposed to move because it might be scary. Sorry.
Lucie ★ 8
vor 3 Wochen
Attendez, depuis quand y'a Gandalf ET Obiwan Kenobi au casting ???