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Bessie

Survival began with a song

2015 · 107 min · Drama
6.4 Nische
Drama Musik TV-Film

Mit Hits wie "St. Louis Blues" steigt Bessie Smith in den 20er-Jahren zur erfolgreichsten afroamerikanischen Sängerin auf. Doch ihr turbulentes Privatleben wirft einen Schatten auf ihre beispiellose Karriere.

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2015

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Das Projekt war bereits in den 1970er/1990er Jahren bei Columbia Pictures geplant, mit einem Drehbuch des Dramatikers Horton Foote, doch die Produktion scheiterte an finanziellen Problemen des Studios, woraufhin Foote die Skriptrechte zurückkaufte.

Entstehung

Nach Footes Tod im Jahr 2009 vererbte er die Rechte am Drehbuch seiner Tochter Hallie Foote, die den Stoff schließlich an die Zanucks und HBO weitergab – Presseerklärungen sprachen deshalb von „22 Jahren Entstehungszeit“.

Besetzung

Bereits in den frühen 1990er Jahren schlug Biografin Chris Albertson die damals junge, aufstrebende Sängerin Queen Latifah für die Hauptrolle vor – eine Idee, die Jahrzehnte später tatsächlich umgesetzt wurde.

Entstehung

Regisseurin Dee Rees sollte ursprünglich nur Änderungen am bestehenden Drehbuch vornehmen, übernahm dann aber das Projekt, weil sie in ihrer Kindheit Bessie Smiths Musik hörte und sich durch die gemeinsame Herkunft aus Tennessee mit ihr verbunden fühlte.

Entstehung

Dee Rees wollte bewusst auch Bessie Smiths Bisexualität offen thematisieren, da diese in Diskussionen über die Sängerin sonst kaum erwähnt werde.

Entstehung

Als Inspirationsquellen für Drehbuch und visuelle Gestaltung nannte Rees die Bücher „Blues Legacies and Black Feminism“ von Angela Davis, „Blues Empress in Black Chattanooga“ von Michelle Scott sowie „Autobiography of My Mother“ von Jamaica Kincaid.

Effekte

Um Bessie Smiths persönliche Entwicklung im Film sichtbar zu machen, verwendete Dee Rees für die verschiedenen Akte unterschiedliche Farbpaletten wie Monochrom, Metallic und Pastell.

Rezeption

Bessie war mit 1,34 Millionen Zuschauern zum Zeitpunkt seiner Ausstrahlung der meistgesehene HBO-Original-Fernsehfilm aller Zeiten und gewann vier Primetime Emmy Awards, darunter als bester Fernsehfilm.

Wissenswertes

Der Film weicht in mehreren Punkten von Bessie Smiths tatsächlichem Leben ab: Es gibt keine Belege für ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Schwester Viola, sie lernte Ma Rainey nicht durch Einschleichen, sondern bei einem Casting als 14-Jährige kennen, und laut Überlieferung organisierte nicht ihr Ehemann Jack Gee, sondern ein Plattenladenbesitzer ihr Vorsprechen bei Columbia Records.

Wissenswertes

Die Figur Lucille, eine Liebhaberin Bessies im Film, ist eine fiktive Komposition aus mehreren realen Frauen in Smiths Leben, darunter ihre angeheiratete Nichte Ruby Walker und Lillian Simpson.

Wissenswertes

Der Film verzichtet bewusst auf die Darstellung von Bessie Smiths bekanntem Tod durch einen Autounfall, da Dee Rees der Produktion ein positives Ende geben wollte.

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