Keine Verbindung

Die Sonne, die uns täuscht - Der Exodus

2010 · 180 min · Drama
4.7 Nische
Drama Kriegsfilm

Der russische Offizier Kotov hat Stalins Säuberungen und eine gegen ihn verhängte Todesstrafe überlebt. Nun kämpft er an vorderster Front gegen die Invasion der Deutschen. Seine Tochter Nadia opfert sich derweil als Krankenschwester für Russland auf. Je stärker das Land unter Druck gerät, desto mehr werden einst verfeindete Gruppierungen zusammengeschmiedet, um den Feind zurückzuschlagen und Russland zum Sieg gegen die Nazis zu führen.

Originaltitel
Утомлённые солнцем 2: Предстояние
Herkunftsland
🇷🇺 Russland
Jahr
2010

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Der Film ist der erste Teil einer Dilogie namens „Utomljonnyje solnzem 2“, bestehend aus „Predstojanije“ (Exodus) und „Zitadelle“; die Premiere des zweiten Teils wurde von November 2010 auf Mai 2011 verschoben.

Besetzung

Die Rolle der Marussja wurde statt mit Ingeborga Dapkūnaitė, die den ersten Film gespielt hatte, mit Viktorija Tolstoganowa besetzt, weil Michalkow zur Bedingung machte, dass die Schauspielerin nicht an der Reality-Show „Big Brother“ teilnimmt – Dapkūnaitė tat dies jedoch trotzdem, woraufhin sie ausgetauscht wurde.

Dreh

Für die Dreharbeiten der Schlachtszenen leistete das russische Verteidigungsministerium Unterstützung, ein Teil des Films wurde in Deutschland gedreht, wobei deutsche Schauspieler sowie originale deutsche Militärtechnik und Uniformen zum Einsatz kamen.

Dreh

Die Massenszenen wurden mit der Bevölkerung des Ortes Schuschary bei Sankt Petersburg gedreht, während historische Dampflokomotiven und Waggons aus der Kriegszeit vom Zentralen Eisenbahnmuseum Russlands zur Verfügung gestellt wurden.

Dreh

Die Filmkulisse wurde von prominenten Persönlichkeiten besucht: Im Mai 2008 kam der damalige russische Premierminister Wladimir Putin, der als Freund Michalkows bekannt ist, und im August 2008 besuchte Präsident Dmitri Medwedew während seines Urlaubs das Set bei Nischni Nowgorod.

Rezeption

Mit einem Budget von rund 40 bis 55 Millionen US-Dollar war der Film der teuerste russische Film seiner Zeit, spielte aber weniger als ein Viertel des Budgets wieder ein und gilt als einer der größten Flops der russischen Filmgeschichte.

Rezeption

Bei den Filmfestspielen von Cannes 2010 wurde eine gekürzte, zweistündige Fassung gezeigt; das Publikum reagierte mit Standing Ovations, dennoch gewann der Film keinen Preis und landete laut dem Portal IndieWire unter den fünf schlechtesten Filmen des Festivals.

Rezeption

Eine Szene, in der eine Kompanie von Kremlkadetten von deutschen Panzern überrollt wird, wurde als Geschichtsverfälschung und möglicherweise als Plagiat der Erzählung „Getötet bei Moskau“ von Konstantin Worobjow kritisiert, deren Quelle im Abspann nicht genannt wurde.

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