Keine Verbindung

To the Bone

Don't fade away

2017 · 106 min · Drama
9.0 Mäßig
Drama

Die 20-jährige Ellen will nach vier gescheiterten Anläufen in unterschiedlichen Einrichtungen in einem letzten verzweifelten Versuch ihre Magersucht überwinden, indem sie sich in Los Angeles selbst einer Hilfsgruppe anschließt. Dort betreut Dr. William Beckham die größtenteils weiblichen Patienten mit unkonventionellen Methoden und versucht, sie durch das Auf und Ab der manchmal lustigen und manchmal qualvollen Erfahrungen wieder eine Antwort auf die Frage finden zu lassen, ob das Leben wirklich lebenswert ist.

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2017

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Regisseurin Marti Noxon schrieb das Drehbuch auf Basis eigener Erfahrungen mit Magersucht; To the Bone ist zugleich ihr Debüt als Filmregisseurin.

Entstehung

Noxon arbeitete lange am Drehbuch, fand aber in Hollywood zunächst keine Geldgeber, da Produzenten dem Thema mangelnde Relevanz und Publikumsinteresse absprachen. Erst ein Gespräch mit Bonnie Curtis, Karina Miller und Julie Lynn brachte das Projekt ins Rollen.

Besetzung

Auch Hauptdarstellerin Lily Collins litt in der Vergangenheit selbst an einer Essstörung und schrieb darüber offen in ihrem Buch 'Unfiltered: No Shame, No Regrets, Just Me.'

Dreh

Lily Collins verlor für ihre Rolle als Ellen Berichten zufolge rund 9 Kilogramm (20 Pfund).

Dreh

Die Hauptdreharbeiten begannen Ende März 2016 in Los Angeles.

Besetzung

Keanu Reeves stieß im März 2016 zur Besetzung und übernahm die Rolle des behandelnden Arztes Dr. William Beckham.

Rezeption

Netflix erwarb die Vertriebsrechte am Film 2017 nach dessen Erfolg beim Sundance Film Festival für 8 Millionen US-Dollar.

Rezeption

Vor der Veröffentlichung sorgte der Film für weltweites Medienecho; eine Change.org-Petition rief zum Boykott auf und forderte Netflix auf, den Film zurückzuziehen, da er psychische Erkrankungen verharmlose und den Druck auf Genesende verstärke.

Rezeption

Die britische Essstörungs-Wohltätigkeitsorganisation Beat warnte in einer Stellungnahme, gefährdete Personen sollten sich den Film gut überlegen, bevor sie ihn ansehen.

Rezeption

Regisseurin Marti Noxon entgegnete der Kritik, ihr Ziel sei nicht die Verherrlichung von Essstörungen gewesen, sondern ein Gesprächsanstoß zu einem oft von Geheimhaltung und Missverständnissen umgebenen Thema.

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