Keine Verbindung

El Bar - Frühstück mit Leiche

Ordering coffee can cost your life

2017 · 102 min · Horror
6.3 Mäßig
Horror Thriller Komödie

Es scheint ein ganz normaler Tag in der spanischen Hauptstadt Madrid zu sein. Menschen gehen auf den Straßen ganz gewöhnlich ihren Dingen nach – wie zum Beispiel Elena, die mit ihrem Handy verwachsen zu sein scheint. Doch wie aus dem Nichts fällt ein Schuss und ein unschuldiger Passant fällt tot zu Boden. Vor Schreck flüchtet Elena in eine Bar und muss gemeinsam mit anderen ängstlichen Leuten beobachten, wie auch eine zweite Person dem unsichtbaren Schützen zum Opfer fällt. Einen Fuß vor die Tür der Bar setzen kann also niemand mehr, die Gruppe Menschen sitzt ausweglos und ohne Handy-Empfang in der Patsche. Und in einer solchen Stresssituation dauert es auch nicht lange, bis sich die Gemüter weiter erhitzen und man anfängt, sich gegenseitig Anschuldigungen zu machen. Wenig später gibt es die erste Leiche zu beklagen – und mit der hat der Schütze außerhalb der Bar dann nichts mehr zu tun …

Originaltitel
El bar
Herkunftsland
🇪🇸 Spanien
Jahr
2017

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Die Grundidee des Films entstand aus persönlichen Erlebnissen von Regisseur Álex de la Iglesia und Co-Autor Jorge Guerricaechevarría in der Bar 'El Palentino'.

Dreh

Obwohl die Geschichte von der Bar 'El Palentino' inspiriert wurde, wurde der Film dort nicht gedreht, sondern in einem umgebauten Lebensmittelladen an der Plaza de los Mostenses im Madrider Viertel Malasaña.

Wissenswertes

Der Film ist eine spanisch-argentinische Koproduktion, produziert von Pokeepsie Films und Nadie es Perfecto zusammen mit Pampa Films, mit Unterstützung von Atresmedia Cine und Movistar+.

Rezeption

The Bar wurde außer Konkurrenz bei der 67. Berlinale am 15. Februar 2017 gezeigt und eröffnete zudem das 20. Málaga Film Festival am 17. März 2017.

Rezeption

Owen Gleiberman von Variety bezeichnete den Film als 'leicht den schlimmsten Film, den ich auf dem diesjährigen Berlinale gesehen habe' und kritisierte die aufdringlich grelle Ästhetik als reine Ineptitude.

Rezeption

Trotz gemischter internationaler Kritiken lobte Marta Medina von El Confidencial den Film als von Anfang bis Ende packend und bezeichnete De la Iglesia als 'König des pathetischen Horrors'; Mirito Torreiro von Fotogramas bewertete ihn mit 4 von 5 Sternen als besten Film des Regisseurs seit The Last Circus.

Rezeption

Mit einem Budget von 5 Millionen Euro spielte der Film in den Kinos nur etwas mehr als 3,5 Millionen Euro ein und gilt daher trotz rund 475.302 Zuschauern in Spanien als kommerzieller Misserfolg mit einem Verlust von etwa 1,8 Millionen Euro.

Anspielungen

Kritiker verglichen den Film mit Luis Buñuels 'Der Würgeengel', da beide eine Gruppe von Menschen zeigen, die durch eine mysteriöse, unsichtbare Kraft daran gehindert werden, einen Ort zu verlassen.

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