Sandkastenspiele

What's Barbra up to? Up the marriage trap. Up the revolution. Up the Zambesi River. And up to something surprisingly wonderful.

1972 · 97 min · Komödie
5.9 Nische
Komödie Drama

Gelangweilt vom Alltag in New York City und vernachlässigt von ihrem Ehemann, verfällt eine junge Ehefrau und Mutter in immer haarsträubendere Fantasien: Ihre Mutter bricht in die Wohnung ein, ein Forscher führt auf einer Party Stammesfruchtbarkeitsmusik vor und verursacht dabei seltsame Verwandlungen oder sie schließt sich Terroristen an, um Sprengstoff in der Freiheitsstatue zu platzieren.

Originaltitel
Up the Sandbox
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
1972

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Produzent Irwin Winkler kaufte die Filmrechte an Anne Roiphes Roman für 60.000 Dollar und setzte sich damit gegen Regisseur Robert Altman durch, der 1972 gestand, den Stoff selbst gerne verfilmt zu haben, den Zuschlag aber nicht bekam.

Entstehung

Der Film war Barbra Streisands erstes Projekt mit First Artists, einer Produktionsfirma, die sie gemeinsam mit Paul Newman und Sidney Poitier gegründet hatte.

Dreh

Regisseur Irvin Kershner war zunächst mit dem Drehbuch unzufrieden, wurde aber von Streisands Umfeld gewarnt, ihr das nicht zu sagen. Als sie ihn dennoch direkt danach fragte, gestand er es ihr, woraufhin sie vorschlug, gemeinsam am Skript zu arbeiten, um es zu verbessern.

Dreh

Ursprünglich sollte der Film komplett auf einem Studiogelände von MGM entstehen, doch Streisand überzeugte Kershner davon, einige Szenen stattdessen in Ostafrika zu drehen, und er wiederum überzeugte die Produzenten Robert Chartoff und Irwin Winkler davon.

Dreh

Für die Szenen, die den fiktiven Massai-Stamm darstellen sollten, engagierte Kershner tatsächlich Statisten vom Volk der Samburu aus Kenia.

Dreh

Streisand erinnerte sich an die Dreharbeiten in Kenia als sehr heiß und ohne Klimaanlage, mit einem winzigen, von Fliegen übersäten Wohnwagen; zugleich freundete sie sich mit einer Frau vom Volk der Samburu an, die ihr zeigte, wie man traditionelle Kleidung mit Sicherheitsnadeln zusammenhält, Schmuck aus Telefonkabeln herstellt und Augen-Make-up aus gemahlenem blauem Stein aufträgt.

Dreh

Eine Kussszene zwischen Streisands Figur und einem schwarzen Revolutionär an der Freiheitsstatue wurde gedreht, aber vom Studio aus dem finalen Schnitt entfernt, was auf die damaligen gesellschaftlichen Einstellungen zurückgeführt wird.

Besetzung

Kershner hoffte, erneut mit Streisand zusammenzuarbeiten, doch sie lehnte die Titelrolle in 'Eyes of Laura Mars' ab, die später an Faye Dunaway ging.

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