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Sherlock Holmes' größter Fall

Sherlock Holmes meets Jack the Ripper! Here comes the original caped crusader!

1965 · 95 min · Krimi
6.2 Nische
Krimi Drama Horror Mystery

Im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts werden fünf Prostituierte auf bestialische Weise ermordet. Der bisher unerkannt gebliebene Täter verfügt offenbar über medizinische Kenntnisse und schickt Briefe an Scotland Yard, in denen er die Unfähigkeit der ermittelnden Beamten verhöhnt und weitere Morde ankündigt. Der große Privatdetektiv Sherlock Holmes beginnt sich für den Fall Jack the Ripper zu interessieren, als ihm eine unbekannte Person ein Kästchen mit chirurgischen Instrumenten zukommen lässt, bei dem das große Amputationsmesser fehlt. Auf dem Kästchen selbst ist das Familienwappen der Lords of Carfax zu sehen.

Originaltitel
A Study in Terror
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten · 🇬🇧 Vereinigtes Königreich
Jahr
1965
Studio
Compton Films

Wissenswertes & hinter den Kulissen

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Entstehung

Der Film wurde von Sir Nigel Films produziert, einer Firma, die vom Nachlass Arthur Conan Doyles gegründet wurde, um dessen literarische Werke besser für Film und Fernsehen zu vermarkten. Doyles Sohn Arthur war Vorsitzender des Verwaltungsrats dieser Firma.

Entstehung

Ursprünglich hatte die Mirisch Company 1963 die Rechte für einen Film namens 'The Life of Sherlock Holmes' erworben, doch als dieses Projekt verzögert wurde, erlaubten die Mirischs Sir Nigel Films, stattdessen 'A Study in Terror' sowie einen weiteren Film zu produzieren.

Entstehung

Laut Produzent Herman Cohen stammte die Idee, Sherlock Holmes und Jack the Ripper zusammenzubringen, von den Autoren Donald und Derek Ford, die den ersten Drehbuchentwurf schrieben. Cohen war damit unzufrieden und ließ das Drehbuch von Harry Craig überarbeiten.

Dreh

Der Film wurde in den Shepperton Studios in London sowie mit Außenaufnahmen in Osterley House in Middlesex gedreht.

Dreh

Produzent Herman Cohen musste selbst die Regie der Feuer-Sequenz übernehmen, weil Regisseur James Hill verschwunden war. Cohen beschrieb Hill als jemanden mit der Angewohnheit zu verschwinden, der zwar nett, aber seltsam, unnahbar, nervös und zappelig war.

Wissenswertes

Produzent Herman Cohen wollte den Film ursprünglich 'Fog' nennen, doch das Studio Columbia bestand auf dem Titel 'A Study in Terror', um eine Verbindung zum Sherlock-Holmes-Roman 'A Study in Scarlet' herzustellen.

Rezeption

Bei der US-Veröffentlichung bewarb Columbia den Film laut Cohen als augenzwinkerndes Batman-artiges Werk statt als Horror- oder Detektivfilm, was Cohen missfiel, da er selbst die Werbekampagne in Europa steuerte, wo der Film erfolgreicher war als in den USA.

Anspielungen

Der Film zeigt die erste Filmerscheinung der Figur Mycroft Holmes überhaupt.

Anspielungen

1966 wurde der Film von Ellery Queen und Paul W. Fairman als Roman adaptiert, wobei eine ungewöhnliche Rahmenhandlung hinzugefügt wurde, in der Ellery Queen selbst ein Manuskript liest, das die Filmhandlung nacherzählt.

Anspielungen

Die Idee, Sherlock Holmes gegen Jack the Ripper ermitteln zu lassen, wurde später erneut im Film 'Murder by Decree' (1978) aufgegriffen, in dem Frank Finlay erneut die Rolle des Inspektor Lestrade übernahm und Anthony Quayle wieder eine wichtige Rolle spielte, diesmal als Sir Charles Warren von Scotland Yard.

Kultzitate

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