Keine Verbindung

Devil - Fahrstuhl zur Hölle

Bad things happen for a reason.

2010 · 80 min · Horror
7.6 Mäßig
Horror Mystery Thriller

Es ist eine vertraute Alltagsszene in einem Bürogebäude: Ein Fahrstuhl, gefüllt mit einer Gruppe von Menschen, bleibt stecken. Zunächst wundert man sich, denkt sich aber nichts Böses. Plötzlich spielen sich mysteriöse Dinge in dem beengten Raum ab, die die fremden Personen nach und nach das Fürchten lehren. Ganz offenbar hat sich der Teufel höchstpersönlich in die Kabine eingeschlichen, um einen nach dem anderen zu richten. Ein Entkommen scheint unmöglich.

Originaltitel
Devil
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2010

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Devil basiert auf einer Idee von M. Night Shyamalan, der die Geschichte lieferte, während Brian Nelson das Drehbuch schrieb. Der Film war als erster Teil einer geplanten Trilogie namens The Night Chronicles konzipiert.

Entstehung

Regisseur John Erick Dowdle bezeichnete die Grundprämisse als 'Teufelsversammlung', bei der der Teufel auf die Erde kommt, um Sünder zu quälen. Shyamalan selbst räumte ein, dass die Grundstruktur der Geschichte eine Verbeugung vor Agatha Christie sei, insbesondere vor ihrem Roman 'Und dann gab's keines mehr' von 1939.

Besetzung

Schauspieler Joe Cobden, der den Aufzugsmonteur Dwight spielte, musste sich vier Monate lang für seine Rolle vorbereiten. Er erklärte, dass die Vorbereitung auf seine Todesszene, deren Dreh vier Tage dauerte, neben der Einführung und dem Schluss die schwierigste Szene des Films gewesen sei.

Dreh

Die Dreharbeiten begannen am 26. Oktober 2009 (laut deutscher Quelle am 17. Oktober 2009) in Toronto, Kanada. Zusätzliche Aufnahmen entstanden später in Los Angeles und Philadelphia.

Wissenswertes

Devil ist der erste und einzige realisierte Teil der geplanten Night-Chronicles-Trilogie von Shyamalan. Der zweite Film, zunächst '12 Strangers', dann 'Reincarnate' genannt, sollte von Chris Sparling geschrieben und von Daniel Stamm inszeniert werden, wurde aber nie produziert.

Wissenswertes

Die Idee für den dritten Teil der Trilogie sollte auf einer verworfenen Fortsetzung zu Shyamalans Film 'Unbreakable' basieren. Dieses ungenutzte Konzept diente später als Grundlage für Shyamalans Film 'Split'.

Rezeption

Im Trailer des Films befand sich der grammatikalisch fehlerhafte Satz 'Jeder Tag unseres Lebens ist voller […] unvorhersehbaren Ereignissen', der beim Publikum für Amüsement sorgte und an ähnliche Patzer in Trailern zu 'Mona Lisas Lächeln' und 'Pathfinder – Fährte des Kriegers' erinnerte.

Anspielungen

Ein Film mit vergleichbarer Handlung, in dem mehrere Menschen in einem Aufzug stecken bleiben, ist der deutsche Thriller 'Abwärts' mit Götz George aus dem Jahr 1984. Auch die Filme 'Elevator' (2011) von Stig Svendsen und 'Down' (2001, Neuverfilmung von 'Fahrstuhl des Grauens') von Dick Maas spielen in einem Aufzug.

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