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Maléfique – Psalm 666

Will you make it out alive?

2003 · 90 min · Fantasy
5.9 Nische
Fantasy Horror Mystery

Vier vollkommen unterschiedliche Charaktere in einer Gefängniszelle: Carrère ein betrügerischer Jungunternehmer; Marcus ein Transsexueller; Bübchen 20 Jahre alt aber geistig noch ein Kind; Lasalle, der Älteste und Intelligenteste, sitzt wegen Mordes an seiner Ehefrau. Hinter einem lockeren Stein in der Zellenwand kommt das geheime Tagebuch eines ehemaligen Gefangenen zum Vorschein. Die mysteriösen Aufzeichnungen beflügeln die Fantasie der vier Zellengenossen, denn das Buch gibt Anleitungen zur Flucht mittels schwarzer Magie. Und tatsächlich, seit dem Fund mehren sich beunruhigende Anzeichen, dass an den Hirngespinsten etwas dran ist...

Originaltitel
Maléfique
Herkunftsland
🇫🇷 Frankreich
Jahr
2003

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

François Cognard schrieb während seiner Zeit als Korrespondent in den USA das Drehbuch „Exit“, das zur Keimzelle von Maléfique wurde. Er war damals mit Brian Yuzna befreundet, was ihn stark beeinflusst haben soll.

Entstehung

Ursprünglich war der Titel „Entre quatre murs“ (Zwischen vier Mauern) für den Film vorgesehen, bevor François Cognard den endgültigen Titel „Maléfique“ vorschlug.

Entstehung

Das Drehbuch wurde von Alexandre Charlot und Franck Magnier weiterentwickelt, die eigentlich als Autoren der Sendung Les Guignols de l'info bekannt waren. Für sie war die größte Herausforderung, das fantastische Element glaubwürdig in französische Dialoge einzubauen, da die französische Sprache dafür weniger geeignet sei als das Englische.

Besetzung

Die Figur des Lassalle ist vom Philosophen Louis Althusser inspiriert, der in einem Anfall von Wahnsinn seine Frau erwürgte.

Dreh

Aus Budgetgründen wurde der Film fast ausschließlich in einem Lagerhallen-Set gedreht, in dem die Kulissen der beiden Gefängniszellen aufgebaut waren. Die Dreharbeiten fanden Anfang 2002 statt.

Dreh

Regisseur Éric Valette teilte die Rückblendszene zur „Flucht“ von Danvers, die ursprünglich als ein zusammenhängender Block am Filmanfang stehen sollte, in zwei Teile auf, weil er fand, dass sie sonst zu viel von der Geschichte vorwegnehmen würde.

Anspielungen

Der Film enthält mehrere Anspielungen auf den Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft: Die verwendete Beschwörungsformel ruft Yog-Sothoth und Hastur an, und Teile des Tagebuchs im Film sind in der fiktiven Sprache von R’lyeh verfasst.

Anspielungen

Die exzentrische Figur Hippolyte Picus, die als Vermittler zwischen den Menschen und verbotenem Wissen fungiert, ist an die Cthulhu-Mythos-Gottheit Nyarlathotep angelehnt.

Rezeption

Der Film gewann den „Prix spécial du jury“ beim Festival international du film fantastique de Gérardmer sowie den „Prix Vision“ für die beste Fotografie beim Festival du film d'Avignon 2003, außerdem eine Bronzemedaille beim Festival FanTasia.

Rezeption

In Deutschland erschien der Film am 27. Januar 2004 ausschließlich als DVD und kam nie in die Kinos.

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