Keine Verbindung

In der Hitze des Zorns

One man. One woman. Caught together in the cold terror of...HEATWAVE

1982 · 91 min · Drama
5.3 Nische
Drama

Während der Weihnachstzeit wird die australische Stadt Sidney von einer mörderischen Hitzewelle heimgesucht. Der Immobilienhai Peter Houseman will eine 200 Millionen Dollar teure Luxuswohnanlage mitten in der Stadt errichten. Dafür lässt er auch die Anwohner aus ihren Häusern vertreiben. Der Architekt Stephen West gerät dabei in die Schusslinie der Aktivisten. Deren Anführerin Kate (Judy Davis) ist seine erbitterte Gegnerin. Trotzdem kommen sich beide näher, als sie dem Terror gegen die Anwohner auf den Grund gehen.

Originaltitel
Heatwave
Herkunftsland
🇦🇺 Australien · 🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
1982

Wissenswertes & hinter den Kulissen

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Entstehung

Heatwave basiert auf dem Mord an Juanita Nielsen und war einer von zwei Filmen, die sich zur gleichen Zeit mit dieser Geschichte befassten, nachdem 1981 bereits The Killing of Angel Street erschienen war.

Entstehung

Das ursprüngliche Drehbuch trug den Titel King's Cross und stammte von Tim Gooding und Mark Stiles, bevor Phillip Noyce und Mark Rosenberg das endgültige Drehbuch verfassten.

Entstehung

Regisseur Phillip Noyce beschrieb den Film als Geschichte eines aufstrebenden Arbeiterjungen protestantischer Herkunft, dessen Konflikt mit der Figur von Judy Davis, einer bürgerlichen Katholikin, die sich als Fürsprecherin der Arbeiterklasse versteht, die religiösen und ethnischen Spannungen aus seinem früheren Film Newsfront fortsetzt.

Entstehung

Laut Noyce spiegelt der Film den gesellschaftlichen Wandel Australiens wider, das sich von einer vorwiegend arbeiter- und oberschichtgeprägten hin zu einer überwiegend bürgerlichen Gesellschaft entwickelte, was sich in der Atmosphäre der Innenstadt von Sydney zeigt.

Rezeption

Im Rückblick sagte Noyce, er würde den Film heute anders erzählen und wahrscheinlich konservativer inszenieren, indem er die Verbindungen zwischen den Verschwörern deutlicher statt nur angedeutet zeigen würde.

Rezeption

Noyce ordnete Heatwave einer Ära des australischen Kinos zu, in der Filmemacher mehr Risiken eingingen und eine besonders enge Beziehung zwischen Publikum und australischem Film bestand.

Rezeption

Der Film wurde 1982 für zwei AFI Awards nominiert und spielte in Australien 267.000 Dollar an den Kinokassen ein, was 2009 etwa 776.970 Dollar entsprach.

Wissenswertes

Heatwave wurde im Juli 2007 von Umbrella Entertainment auf DVD veröffentlicht, mit Bonusmaterial wie dem Kinotrailer, einer Fotogalerie und dem Interview mit Phillip Noyce namens Sweating It Out.

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