Die Kröte

1977 · 95 min · Thriller
6.9 Nische
Thriller Action Krimi

Der verkrüppelte Vincenzo ist dem Gespött der Leute ausgesetzt, dabei ist er ein eiskalter Killer, hochgefährlich und mit mächtig Wut im Bauch. Zusammen mit drei Kumpanen plant er, einen Panzerwagen einer Bank auszurauben. Doch seine Mittäter verraten ihn. Der Mann mit dem Buckel schwört daraufhin Rache und versteckt sich in der Kanalisation, um seinen Feldzug zu starten.

Originaltitel
La banda del gobbo
Herkunftsland
🇮🇹 Italien
Jahr
1977

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Der Film ist der dritte und letzte Teil der Saga um Sergio Marazzi, genannt Er Monnezza, und markiert die letzte Zusammenarbeit zwischen Regisseur Umberto Lenzi und Hauptdarsteller Tomas Milian.

Besetzung

Tomas Milian spielt in diesem Film eine Doppelrolle als die Zwillingsbrüder Vincenzo Marazzi, genannt Il Gobbo (Der Bucklige), und Sergio Marazzi, genannt Er Monnezza – und schrieb selbst die Dialoge für beide Figuren.

Rezeption

Der Streit zwischen Milian und Regisseur Lenzi, der zum endgültigen Bruch ihrer Zusammenarbeit führte, entzündete sich unter anderem an einem moralisierenden Monolog über die wohlhabenden Klassen, den Lenzi beim Schnitt entfernen wollte, den Milian aber vertraglich durchsetzte.

Anspielungen

Die Figur des Gobbo wurde bereits im Vorgängerfilm Roma a mano armata (The Tough Ones) eingeführt, dort jedoch als Nebenfigur namens Vincenzo Moretto; hier wird er zur Hauptfigur befördert und heißt Vincenzo Marazzi.

Anspielungen

Die Figur des Gobbo könnte vom berühmten römischen Nachkriegsverbrecher Giuseppe Albano inspiriert sein, der als „Gobbo del Quarticciolo“ bekannt war und bereits 1960 im Film Il gobbo verfilmt wurde.

Musik

Im Film erklingen zwei Lieder von Antonello Venditti, Sora Rosa und Roma capoccia, die auch mehrfach in den Dialogen erwähnt werden; die Figur des Gobbo ist ein erklärter Fan von Venditti.

Dreh

Die Szene mit dem Überfallversuch in der römischen Via Bissolati zeigt im Hintergrund die Kinowerbung für Alberto Sordis Un borghese piccolo piccolo im damaligen Cinema Fiamma.

Dreh

Für die Szene der psychiatrischen Anstalt, in der Er Monnezza eingesperrt wird, diente das ehemalige, heute verlassene Waisenhaus von Marcigliana als Drehort, obwohl der Film die Örtlichkeit als das historische Krankenhaus S. Maria della Pietà im Stadtteil Monte Mario ausgibt.

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