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The Trial of the Chicago 7

In 1968, democracy refused to back down.

2020 · 130 min · Drama
9.3 Mäßig
Drama Historie

Was als friedliche Demo geplant war, artete in eine gewaltsame Konfrontation mit der Polizei aus. Was folgte, war einer der berüchtigtsten Prozesse der Justizgeschichte.

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2020

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Aaron Sorkin erfuhr erstmals 2006 bei einem Besuch bei Steven Spielberg von dem Projekt, als dieser ihm von seinem Wunsch erzählte, einen Film über die Unruhen beim Parteitag der Demokraten 1968 und den anschließenden Prozess zu drehen. Sorkin gab zu, dass er zunächst nicht wusste, wovon Spielberg überhaupt sprach.

Entstehung

Sorkin schrieb das Drehbuch bereits 2007, ursprünglich sollte Spielberg selbst Regie führen und bewusst größtenteils unbekannte Schauspieler besetzen, um das Budget niedrig zu halten. Der 100 Tage dauernde Streik der Writers Guild of America ab November 2007 und spätere Budgetprobleme sorgten jedoch für eine jahrelange Verzögerung des Projekts.

Entstehung

2013 sollte zwischenzeitlich Paul Greengrass Regie führen, stieg aber zwei Monate später aus, weil man sich nicht auf ein Budget einigen konnte. Erst 2018 wurde Sorkin selbst als Regisseur bestätigt, wobei Spielberg als ausführender Produzent an Bord blieb.

Besetzung

2007 hatte Spielberg ursprünglich Will Smith für die Rolle von Bobby Seale angefragt und wollte sich mit Heath Ledger über die Rolle von Tom Hayden treffen.

Besetzung

In der finalen Besetzung gab es mehrere Umbesetzungen: Jonathan Majors wurde später durch Yahya Abdul-Mateen II ersetzt, und Seth Rogen wich im September 2019 zugunsten von Jeremy Strong aus dem Cast.

Dreh

Die Dreharbeiten fanden ab Oktober 2019 in Chicago und New Jersey statt, unter anderem in der als „The Mansion“ bekannten Hennessy Hall auf dem Campus der Fairleigh Dickinson University sowie im Grant Park in Chicago und in einem Nachtclub in Newark.

Entstehung

Während der Postproduktion passte Sorkin den Film an die Anti-Rassismus-Proteste nach der Tötung von George Floyd und Breonna Taylor an, indem er schnelle Schnitte mit Tatortfotos zur Tötung von Fred Hampton, Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Einschusslöchern und einer blutbefleckten Matratze sowie den Sound eines Kameraverschlusses einfügte.

Anspielungen

Der Netflix-Deal zur Übernahme der Vertriebsrechte kam aufgrund der COVID-19-Pandemie zustande und belief sich auf 56 Millionen US-Dollar, nachdem Paramount Pictures ursprünglich einen Kinostart geplant hatte.

Musik

Die Filmmusik komponierte Daniel Pemberton, der bereits für Sorkins Film Molly's Game den Score geschrieben hatte. Die Aufnahmen fanden im Studio Two der Abbey Road Studios statt, und die britische Sängerin Celeste steuerte drei Originalsongs bei, darunter „Hear My Voice“, das für den Oscar als bester Song eingereicht wurde.

Rezeption

Mehrere Historiker und Kritiker bemängelten historische Ungenauigkeiten des Films: So wird gezeigt, dass Bobby Seale während der Fesselung im Gerichtssaal verstummt, während er sich in Wirklichkeit immer wieder aus den Fesseln befreien konnte. Auch wird im Film Tom Hayden statt tatsächlich David Dellinger die Namen der gefallenen Soldaten am Ende des Prozesses verlesen lassen, was der Regisseur des früheren Films „Conspiracy: The Trial of the Chicago 8“, Jeremy Kagan, explizit kritisierte.

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Was die Leute dazu sagen (1)

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Noch keine Rezensionen.

Seven oN ★ 9

vor 2 Wochen

An extremely gripping movie , I even felt sick at times (literally), wanting to scream, cry and yell all at the same time. Great story, great build up and great acting.

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