Keine Verbindung

Tödliches Versteck

You can't lock him out. He's already in.

1989 · 108 min · Thriller
5.9 Nische
Thriller

Julie und Phil haben ihr Traumhaus gefunden: Eine Villa mit Swimmingpool und netten Nachbarn. Doch die ganze Sache hat einen Haken: Hinter raffiniert installierten, doppelten Wänden haust Tom, erst vor kurzem aus der Irrenanstalt entlassen – hatte er doch vor 20 Jahren Haus samt Eltern verbrannt. Er schleicht sich in das Leben der neuen Hausherren ein und ist schon bald von Julie besessen.

Originaltitel
Hider in the House
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
1989

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Besetzung

Gary Busey traf sich vor den Dreharbeiten mit einem Psychologen, der als Berater engagiert wurde, um die Figur des Tom Sykes möglichst realistisch darzustellen. Nach diesem Treffen war Busey so begeistert, dass er den Film als „NAR film“ bezeichnete – „No acting required“, also „keine Schauspielkunst nötig“.

Entstehung

Regisseur Matthew Patrick gab mit Hider in the House sein Spielfilmdebüt und überarbeitete zudem das Drehbuch selbst.

Entstehung

In der ursprünglichen Drehbuchfassung war Tom Sykes eine deutlich sympathischere Figur: Er wuchs in einem missbräuchlichen Elternhaus auf, und seine Taten entsprangen einer verzweifelten Sehnsucht nach einer eigenen Familie statt reiner Bosheit.

Entstehung

Im ursprünglich geplanten Ende sollte Sykes das Haus mit der Familie darin in Brand setzen, ähnlich wie er es einst mit seinem eigenen missbräuchlichen Elternhaus tat, sich dann aber im letzten Moment entscheiden, die Familie zu retten und stattdessen selbst im brennenden Haus zu sterben – ein redemptives Ende.

Entstehung

Das Studio entschied sich letztlich gegen das ursprüngliche, redemptive Ende und verlangte stattdessen einen kommerziell sichereren Schluss im Stil von 'Eine verhängnisvolle Affäre' (Fatal Attraction), in dem Sykes vollständig bösartig wird und am Ende erschossen wird – diese Fassung wurde tatsächlich gedreht.

Wissenswertes

Jahre später traf Regisseur Matthew Patrick den ausführenden Produzenten Steven Reuther bei den Academy Awards wieder, der ihm gestand, dass das ursprüngliche Ende wohl das bessere gewesen wäre.

Rezeption

Der Filmverleih Vestron geriet zur Zeit der geplanten Kinoauswertung in finanzielle Schwierigkeiten, weshalb der für 1.200 US-Kinos vorgesehene Film in den USA nie regulär ins Kino kam und nur auf Filmfestivals gezeigt wurde. In Europa lief er zwar in den Kinos, wurde aber bereits nach einer Woche wieder aus dem Programm genommen.

Rezeption

Der Film gewann einen Saturn Award für die beste Heimvideoveröffentlichung, was Regisseur Matthew Patrick jedoch erst viele Jahre später zufällig erfuhr, nachdem er Mitglied der Directors Guild geworden war.

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