Coyote Ugly

Tonight, they're calling the shots.

2000 · 100 min · Komödie
8.5 Mäßig
Komödie Drama Musik Liebesfilm

Das wohlbehütete Kleinstadtmädchen Violet zieht gegen den Willen ihres übervorsichtigen Vaters von New Jersey ins "wilde" New York, um dort als Songwriterin ihr Glück zu versuchen. Doch anstatt bei einem bekannten Label als Komponistin unterzukommen, landet sie als Bedienung hinter dem Tresen der heißesten Bar Manhattans, dem "Coyote Ugly". Umringt von super-sexy Kolleginnen, wird sie sich allmählich ihrer Reize bewusst, gewinnt an Selbstvertrauen, verliert jedoch ihr eigentliches Ziel aus den Augen - und obendrein ihr Herz.

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2000

Wissenswertes & hinter den Kulissen

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Entstehung

Der Film basiert auf dem GQ-Artikel „The Muse of the Coyote Ugly Saloon“ von Elizabeth Gilbert, die selbst als Bardame in der East Village von Manhattan gearbeitet hatte. Die reale Bar Coyote Ugly eröffnete 1993 und wurde schnell zu einem beliebten Treffpunkt in der Lower East Side.

Entstehung

Insgesamt sollen acht Autoren am Drehbuch mitgearbeitet haben, darunter Kevin Smith, der eine uncredited Überarbeitung vornahm, sowie Jeff Nathanson und Carrie Fisher. Laut Smith ähnelt der finale Film kaum noch dem ersten Drehbuchentwurf von Gina Wendkos, die dennoch als einzige Autorin von der Writers Guild of America credited wurde.

Besetzung

Für die Hauptrolle der Violet Sanford waren ursprünglich die Sängerinnen Jessica Simpson und Jewel im Gespräch, auch January Jones sprach für eine Rolle vor. Am 16. Juli 1999 wurde schließlich bekanntgegeben, dass Piper Perabo nach einem monatelangen Castingprozess die Rolle bekam.

Besetzung

Piper Perabo musste für die Rolle Gesangs-, Gitarren- und Klavierunterricht nehmen und zusätzlich Tanzen sowie Kellnern lernen.

Dreh

Gedreht wurde zunächst einen Monat lang in Manhattan und kleinen Orten in New Jersey wie South Amboy und Sea Bright, bevor die Produktion nach Los Angeles, West Hollywood, Pasadena und San Pedro weiterzog.

Dreh

Obwohl sich die echte Coyote-Ugly-Bar mitten in New York City befindet, wurde der Großteil in Los Angeles gedreht. Die Designer entwarfen nach Recherchen in zahlreichen Bars im ganzen Land eine eigene Bar-Kulisse, die dem Original ähnelte, aber einen eigenständigen Stil für die Geschichte besaß.

Dreh

Choreograf Travis Payne entwickelte für jede der Schauspielerinnen eine eigene Tanzdarbietung, die individuell auf ihre jeweiligen Stärken zugeschnitten war.

Musik

Obwohl Piper Perabo für ihre Rolle tatsächlich singen konnte, entschied man sich, dass LeAnn Rimes aufgrund ihrer sopranartigen Stimme die Gesangsstimme von Violet übernehmen sollte. Dadurch duettiert Rimes bei ihrem Cameo-Auftritt im Film effektiv mit sich selbst.

Musik

Die vier Songs von Violet im Film wurden von Diane Warren geschrieben und von LeAnn Rimes gesungen, produziert von Trevor Horn mit Streicherarrangements von David Campbell. Der Titel „Can’t Fight the Moonlight“ wurde in den USA innerhalb eines Monats mit Gold ausgezeichnet und später 4-fach Platin.

Anspielungen

Als Violet zum ersten Mal das Coyote Ugly betritt, läuft im Hintergrund der Song „Pour Some Sugar on Me“ von Def Leppard. In einer späteren Szene ist zudem ein roter Aufkleber der Punk-Label Fat Wreck Chords im Hintergrund einer Toilettenszene zu sehen.

Anspielungen

Auf einer Seite der Zeitschrift The Village Voice, die Violets Freundin Gloria durchblättert, taucht neben echten Bands wie Beth Hart, Pennywise, Vertical Horizon, Edwin McCain und Eve 6 auch der fiktive Name „Violet Sanford“ als Ankündigung im Bowery Ballroom auf.

Anspielungen

Regisseur Michael Bay hat einen Cameo-Auftritt als Fotograf im Film. Zudem bezieht sich Rihanna in ihrem Song „Cheers (Drink to That)“ von 2011 textlich auf den Film, um die Stimmung einer ausgelassenen, trinkfreudigen Party zu beschreiben.

Rezeption

Der Film erhielt größtenteils negative Kritiken – auf Rotten Tomatoes liegt die Zustimmungsrate bei nur 23 % basierend auf 104 Reviews – war aber mit weltweit 113,9 Millionen US-Dollar Einspielergebnis ein kommerzieller Erfolg und gilt heute als Kultfilm.

Rezeption

Piper Perabo gewann für ihre Performance von „One Way or Another“ einen MTV Movie Award und war zusätzlich als bester Newcomer nominiert.

Wissenswertes

2020 erklärte Tyra Banks, sie lobbyiere seit Jahren beim ursprünglichen Produktionsteam für eine Fortsetzung des Films. Im Dezember 2025 wurde zudem eine Bühnenadaption von Gina Wendkos und Vikki Stone angekündigt, die 2027 im Londoner West End Premiere feiern soll.

Wissenswertes

2005 erschien eine ungeschnittene Special Edition auf DVD, die rund sechs Minuten zusätzliches Material enthält, darunter eine erweiterte Sexszene zwischen Violet und Kevin sowie eine zusätzliche Szene, in der die „Coyotes“ ein Softballspiel gewinnen, weil Cammie den Pitcher durch Ausziehen ablenkt.

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