Keine Verbindung

No Other Choice

Would you kill for a job?

2025 · 139 min · Komödie
8.3 Beliebt
Komödie Krimi Thriller

Man-su hat sich mit viel Fleiß und harter Arbeit ein perfektes Leben geschaffen: Haus mit Garten, harmonische Ehe, talentierte Kinder und genug Zeit für sein geliebtes Bonsai-Hobby. Doch als KI plötzlich seinen Job ersetzt, müssen er und seine Familie auf allerlei Annehmlichkeiten verzichten: die Tennisstunden der Gattin, das Netflix-Abo der Kinder und selbst die zwei treuen Golden Retriever können sie sich nicht mehr leisten. Und je länger Man-su vergeblich Bewerbungen schreibt, desto näher rückt auch der Verlust des geliebten Hauses. Schließlich begreift er: Nicht der Mangel an Jobs ist das Problem, sondern die Menge an Mitbewerbern. Man-su bleibt keine andere Wahl als sich – auf sehr kreative Art und Weise – seiner Konkurrenten zu entledigen.

Originaltitel
어쩔수가없다
Herkunftsland
🇰🇷 Südkorea
Jahr
2025

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Bereits 2009 beim Filmfestival von Busan wurde angekündigt, dass Park Chan-wook Costa-Gavras' Film Die Axt (2005) neu verfilmen wolle. Park erklärte später, er habe sich schon nach der Lektüre von Donald Westlakes Roman The Ax für eine Adaption entschieden, bevor er Costa-Gavras' Verfilmung überhaupt kannte.

Entstehung

Das Projekt verzögerte sich, weil Park Chan-wook 2012 das Drehbuch zu Stoker erhielt und dieses zunächst realisierte. Costa-Gavras, der die Rechte am Roman besaß, unterstützte Park anschließend bei der Weiterentwicklung des Projekts.

Entstehung

Bei einer öffentlichen Diskussion mit Costa-Gavras beim Busan-Filmfestival 2019 bezeichnete Park Chan-wook das Projekt als sein 'Lebenswerk' und sagte, er wolle daraus sein Meisterwerk machen, obwohl er bis dahin noch nicht mit den Dreharbeiten begonnen hatte.

Entstehung

Ursprünglich sollte der Film als englischsprachige Produktion entstehen, mit Don McKellar als Co-Autor des Drehbuchs zusammen mit Park Chan-wook. Erst 2024 entschied Park, die Geschichte nach Südkorea zu verlegen.

Entstehung

Parks Team gab gegenüber The Hollywood Reporter an, die moralischen Dilemmata der Geschichte so stark wie möglich zuspitzen und die Rolle der Ehefrau des Protagonisten deutlich ausbauen zu wollen.

Besetzung

Lee Byung-hun und Son Ye-jin wurden im März 2024 als Hauptdarsteller bekanntgegeben. Park Chan-wook hatte zuvor bereits mit Son Ye-jin bei Die Taschendiebin (2016, koreanischer Originaltitel 비밀은 없다) und mit Lee Byung-hun bei Joint Security Area (2000) zusammengearbeitet.

Dreh

Die Hauptdreharbeiten begannen im August 2024 und dauerten bis Januar 2025, also insgesamt fünf Monate.

Anspielungen

No Other Choice ist nach Costa-Gavras' französischsprachigem Film Die Axt (2005) bereits die zweite Verfilmung von Donald Westlakes Roman The Ax aus dem Jahr 1997.

Rezeption

Bei der Weltpremiere auf den Filmfestspielen von Venedig 2025 erhielt der Film laut koreanischer Quelle rund neun Minuten, laut deutscher Quelle über acht Minuten Standing Ovations.

Rezeption

Der Film wurde weltweit an über 200 Länder vorverkauft, darunter Nordamerika, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan, und übertraf damit den bisherigen Rekord von 192 Ländern, den Parks Film Die Taschendiebin bzw. Decision to Leave (2022) aufgestellt hatte.

Rezeption

No Other Choice wurde als südkoreanischer Beitrag für die Kategorie Bester Internationaler Film bei der Oscarverleihung 2026 ausgewählt, wobei die Auswahljury aus Persönlichkeiten wie den Produzenten von Parasite und Train to Busan den Film als künstlerisch stärksten Beitrag unter allen Einreichungen lobte.

Rezeption

Park Chan-wook wurde mit dem Film zum zweiten Mal nach 2005 in den Wettbewerb um den Goldenen Löwen von Venedig eingeladen, ging dort aber leer aus. Beim Toronto International Film Festival 2025 gewann der Film hingegen den Publikumspreis für den besten internationalen Spielfilm.

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Was die Leute dazu sagen (1)

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T

Torrezno

vor 1 Woche

Rezension ★ 9

El humor de Westlake siempre me pareció muy jodido de trasladar y aquí se borda en bastantes ocasiones, la principal, en la increíble escena de la discusión con la música a todo trapo y los tres implicados y la de más enjundia, cuando el protagonista verbaliza su incapacidad de reinventarse por culpa de una masculinidad tóxica del copón con lo del bar musical. En definitiva, una maravilla de película que demuestra que el capitalismo es el MAL… una vez más

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