Walk the Line

Die Liebe ist ein flammendes Inferno

2005 · 136 min · Drama
7.5 Mäßig
Drama Musik Liebesfilm

USA Mitte der 50er Jahre: Der aus armen Verhältnissen stammende J.R. Cash heiratet nach seiner Dienstzeit beim Militär in Deutschland seine junge Freundin und bekommt mit ihr zusammen ein Kind. Er träumt von einer Karriere als Musiker und es gelingt ihm eines Tages mit einigen seiner älteren Songs, die er während seiner Militärzeit geschrieben hatte, eine Platte aufzunehmen. Cashs Aufstieg ist rasant und bei einem seiner Auftritte lernt er die Sängerin June Carter kennen und beginnt sich in sie zu verlieben, doch auch June ist verheiratet. Johnny landet einen Hit nach dem anderen und verfällt immer mehr der Tablettensucht, in die er sich immer mehr hineinsteigert. Bald hat Johnny sein Leben und die Sucht nicht mehr unter Kontrolle, seine Tour wird gecancelt und seine Frau zieht mit den Kindern aus. Johnny steht kurz vor dem Aus …

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2005

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Die Idee zum Film entstand aus einer Episode der Serie Dr. Quinn, Medicine Woman von 1993, bei der Johnny Cash als Gaststar auftrat und Freundschaft mit Regisseur James Keach und Jane Seymour schloss. Cash bat Keach später, einen Film über sein Leben zu machen, was schließlich in Interviews und einem ersten Drehbuchentwurf von Gill Dennis mündete.

Entstehung

Trotz eines fertigen Drehbuchs lehnten mehrere Studios das Projekt ab, darunter Sony Pictures; erst Fox 2000 Pictures erklärte sich bereit, den Film zu produzieren.

Besetzung

Russell Crowe wurde die Rolle des Johnny Cash angeboten, lehnte jedoch ab, weil sie sich für ihn falsch anfühlte – eine Entscheidung, die er später bereute.

Besetzung

Joaquin Phoenix fühlte sich der Rolle zunächst nicht gewachsen und dachte, mindestens zehn andere Schauspieler wären besser geeignet, obwohl er Cash bereits Monate vor Bekanntwerden des Filmprojekts persönlich getroffen hatte.

Besetzung

Johnny und June Cash stimmten 2003 noch zu Lebzeiten der Besetzung von Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon zu; Cash bewunderte Phoenix bereits für dessen Rolle in Gladiator.

Dreh

Sowohl Joaquin Phoenix als auch Reese Witherspoon sangen alle Songs im Film und auf dem Soundtrack selbst ein, anstatt Originalaufnahmen zu verwenden. Phoenix senkte dafür mit Hilfe eines Stimmcoaches seine Stimme um eine Oktave.

Dreh

Reese Witherspoon musste für ihre Rolle das Autoharp-Spiel erlernen, was sie als noch schwieriger empfand als das Singen; sie hatte zudem vor ihrer ersten Live-Auftrittsszene vor Statisten starke Lampenfieber-Symptome und wurde körperlich krank.

Rezeption

Walk the Line war bis zur Veröffentlichung von Straight Outta Compton im Jahr 2015 der weltweit erfolgreichste Musik-Biopic-Film an den Kinokassen.

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