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Resident Evil: Retribution

Der letzte Kampf beginnt.

2012 · 95 min · Action
7.5 Nische
Action Horror Science Fiction

Der tödliche T-Virus, den die Umbrella Corporation in die Welt gesetzt hat, breitet sich weiter aus und verwandelt die Weltbevölkerung in fleischfressende Untote. Alice ist wieder einmal die letzte Hoffnung für die Menschheit. Sie erwacht Mitten im Herzen der verborgensten Einrichtung von Umbrella und deckt mehr und mehr ihrer mysteriösen Vergangenheit auf, während sie immer tiefer in den Gebäudekomplex vordringt. Alice setzt ihre Jagd nach den Verursachern der Seuche fort, die sie von Tokio nach New York, Washington DC und Moskau führt. Sie gipfelt in einer erstaunlichen Enthüllung, die sie dazu bewegen wird alles zu Überdenken, was sie einst für wahr hielt. Unterstützt von neuen Gefährten und alten Freunden muss Alice um ihr Leben kämpfen, bis sie schließlich dieser gefahrvollen Welt, die kurz vor ihrer vollständigen Zerstörung steht, entfliehen kann. Der Countdown hat begonnen...

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2012

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Nach 'Resident Evil: Afterlife' verhandelte Regisseur Paul W. S. Anderson mit Screen Gems darüber, den fünften und sechsten Teil direkt hintereinander zu drehen, entschied sich dann aber, sich nur auf 'Retribution' zu konzentrieren.

Besetzung

Anderson beschrieb die Besetzung von Leon S. Kennedy als schwierig, da der Charakter einen 'extremen Look' mit wuscheligem Haar und gleichzeitig die Statur eines Action-Helden brauchte – eine seltene Kombination, die schließlich in Johann Urb gefunden wurde.

Besetzung

Mehrere Figuren wie Rain Ocampo und Carlos Oliveira treten im Film sowohl in einer 'guten' als auch einer 'bösen' Klon-Version auf, gespielt von denselben Schauspielern Michelle Rodriguez und Oded Fehr.

Besetzung

Obwohl Li Bingbing die chinesische Agentin Ada Wong spielt, wurde ihre Stimme im Film von der uncredited Sprecherin Sally Cahill synchronisiert, die Ada Wong bereits in mehreren Resident-Evil-Videospielen ihre Stimme lieh.

Anspielungen

Die erste Begegnung zwischen Ada und Alice ist ein direktes Nachspielen einer Kampfszene aus dem Videospiel Resident Evil 4.

Anspielungen

Eine Actionszene, in der Charaktere von Zombies verfolgt werden während sie ein Fahrzeug fahren, war von Resident Evil 5 inspiriert; ursprünglich sollte dabei ein Hummer verwendet werden, im fertigen Film wurde daraus jedoch ein Rolls-Royce Phantom.

Effekte

Make-up-Effekt-Supervisor Paul Jones orientierte sich für ein möglichst realistisches Zombie-Make-up am Horrorfilm 'Day of the Dead' (in der deutschen Fassung als 'Zombie 2' bezeichnet).

Dreh

Am zweiten Drehtag, dem 11. Oktober 2011, stürzte am Set eine Plattform ein und verletzte 16 Personen; da die Verletzten als Zombies mit Kunstblut geschminkt waren, hatten Rettungskräfte zunächst Schwierigkeiten, echte von gespielten Verletzungen zu unterscheiden.

Dreh

Für Dreharbeiten am Roten Platz in Moskau wurden die Straßen für einen Tag gesperrt, zusätzlich wurde die Moskauer Metro für fünf Stunden für Hintergrundaufnahmen gesperrt; die im Film gezeigte U-Bahn-Station ist jedoch tatsächlich die stillgelegte Lower-Bay-Station der Toronto Subway.

Dreh

Eine Kampfszene zwischen Jill und Alice mit über 200 choreografierten Bewegungen wurde erst ab dem 14. Dezember 2011 bis zum Ende der 55-tägigen Dreharbeiten gedreht.

Dreh

Der Film wurde mit dem Red-Epic-Kamerasystem in 4K-Auflösung gedreht, das laut Produzent Jeremy Bolt 50 Prozent kleiner ist als die für 'Afterlife' verwendete Sony F35.

Anspielungen

Für die Kampfchoreografie ließ sich das Team um Fight-Choreograf Nick Powell stark von thailändischen Actionfilmen inspirieren, um einen realistischeren, 'knochenbrechenden' Kampfstil zu erzielen, der sich besonders für 3D eignet.

Wissenswertes

Ursprünglich war für die Weltpremiere in Tokio eine Promotion-Aktion geplant, bei der Milla Jovovich im Kinosaal eine Waffe zücken und auf 'Zombies' schießen sollte; nach den Schießereien in Aurora lehnte Jovovich diesen Stunt jedoch ab.

Rezeption

Li Bingbings Abwesenheit bei der Filmpremiere in Tokio löste Spekulationen aus, sie protestiere damit gegen den Streit zwischen China und Japan um die Senkaku-Inseln; ihr Agent bestritt dies teilweise, räumte aber politische Beweggründe ein.

Rezeption

Der Film erzielte mit 49,6 Millionen US-Dollar den bis dahin höchsten weltweiten Startwochenend-Umsatz der Reihe und übertraf damit den Vorgänger 'Afterlife'.

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