Keine Verbindung

Bis aufs Blut

Brüder auf Bewährung

2010 · 109 min · Krimi
6.6 Nische
Krimi Drama

Tommy und Sule sind wie Brüder. Nichts kann ihrer Freundschaft etwas anhaben. Die Clique ist ihre Familie, ein Tuningladen ihr Kindheitstraum. Ihr Leben gleicht einer Party, bis Tommy wegen der gemeinsamen Dealerei von den Bullen geschnappt wird und im Jugendknast die Hölle auf Erden erlebt. Sechs Monate später kommt er raus und muss sich in einer Welt zurechtfinden, in der einiges passiert ist: Die Amis sind weg, seine Jugendliebe Sina hat bereits einen Neuen und seine Mutter droht ihm mit Rausschmiss. Obwohl er sich geschworen hat, nie mehr in den Knast zu gehen, findet er den einzigen Rückhalt bei Sule. Und der hat einen klaren Masterplan, um den Traum vom Tuningladen wahr werden zu lassen: Einen Deal im großen Stil!

Herkunftsland
🇩🇪 Deutschland
Jahr
2010

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Besetzung

Rapper Manuellsen hatte mit diesem Film seinen ersten Auftritt in einem Spielfilm.

Entstehung

Oliver Kienles Drehbuch wurde mit dem Thomas Strittmatter Drehbuchpreis der MFG Filmförderung Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Entstehung

Der Film ist der Diplom-Abschlussfilm mehrerer Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg: Oliver Kienle (Regie), Verena Monssen und Jonathan Hild (Produktion), Moritz Reinecke (Kamera) und Patrick Eppler (Schnitt).

Dreh

Die Dreharbeiten fanden von Mitte April bis Ende Mai 2009 in Würzburg und Umgebung statt.

Rezeption

Die Premiere feierte der Film am 21. Januar 2010 beim Filmfestival Max Ophüls Preis, wo er mehrere Auszeichnungen gewann, darunter den Publikumspreis, den Preis der Schülerjury und eine Verleihförderung von 9.000 Euro.

Rezeption

Hauptdarsteller Jacob Matschenz und Burak Yiğit wurden für ihre Rollen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem EZetera Filmpreis beim Filmfest Emden-Norderney 2010 und dem Bayerischen Filmpreis 2010 als beste Nachwuchsdarsteller.

Rezeption

Patrick Eppler erhielt für den Schnitt des Films 2010 den Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Bester Schnitt (Kinospielfilm).

Rezeption

Der Film schaffte es 2011 in die Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis.

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