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Die Katze des Rabbiners

2011 · 100 min · Komödie
7.0 Nische
Komödie Animation

The story of a rabbi and his talking cat, a sharp-tongued feline philosopher brimming with scathing humor and a less than pure love for the rabbi's teenage daughter.

Originaltitel
Le Chat du rabbin
Herkunftsland
🇫🇷 Frankreich
Jahr
2011

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Nach dem Erfolg des gleichnamigen Comics erhielt Joann Sfar mehrfach Angebote für Verfilmungen, lehnte diese jedoch ab und entschied sich, den Film selbst zu inszenieren.

Entstehung

Sfar gründete gemeinsam mit dem Zeichner Clément Oubrerie und Antoine Delesvaux das Produktionsstudio Autochenille Production sowie das eigene Animationsstudio Banjo Studio, in dem viele Berufsanfänger, u.a. von der Kunsthochschule Beaux-Arts, mit erfahrenen Vétéranen zusammenarbeiteten.

Besetzung

Ursprünglich war Alain Chabat für die Sprechrolle des Katers vorgesehen, letztlich sprach jedoch François Morel die Figur.

Dreh

Die Stimmen und die Musik wurden vor Beginn der eigentlichen Animation aufgenommen; die Schauspieler wurden zudem kostümiert und gefilmt, um den Animatoren als Inspirationsquelle für Gestik und Mimik zu dienen.

Dreh

Um den gezeichneten Figuren mehr Persönlichkeit zu verleihen, wurden im Sommer 2008 Szenen in einem Pariser Vorortloft mit voll kostümierten Schauspielern und Requisiten inszeniert, während das Designteam die von den Darstellern erfundenen individuellen Bewegungsgewohnheiten genau beobachtete und zeichnete.

Entstehung

Der Filmstart war ursprünglich für 2009 geplant, wurde aber wegen methodischer Fragen und der späten Entscheidung des Regisseurs, den Film in 3D-Relief zu adaptieren, verschoben; dadurch musste ein Teil der Fertigstellung, darunter Reinzeichnung und Kolorierung, nach China ausgelagert werden.

Anspielungen

Eine der Inspirationsquellen der Regisseure war die amerikanische Animation der 1930er Jahre, insbesondere die Fleischer Studios, die Sfar für ihre multiethnischen Produktionsteams und die Darstellung dunkler gesellschaftlicher Aspekte in Cartoons wie Betty Boop und Popeye schätzte.

Anspielungen

Während der Reise durch Äquatorialafrika treffen die Hauptfiguren auf eine Karikatur von Tim (Tintin), die auf den umstrittenen Comicband Tim im Kongo anspielt; François Damiens, der Tim seine Stimme lieh, orientierte sich für die Rolle des rassistischen, selbstsicheren Kolonialisten an Werbeanzeigen der 1940er Jahre.

Musik

Die Filmmusik wurde von Olivier Daviaud komponiert, der bereits für Sfars ersten (nicht animierten) Film Gainsbourg, vie héroïque gearbeitet hatte, und in kurzer Zeit gemeinsam mit der Amsterdam Klezmer Band und Enrico Macias' Musikern im Studio eingespielt.

Rezeption

Der Film gewann 2011 den Cristal du long métrage beim Festival von Annecy und 2012 den César für den besten Animationsfilm sowie den Prix Jacques Prévert du Scénario für die beste Adaption.

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