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The Inugami Family

1976 · 146 min · Horror
7.0 Nische
Horror Mystery

When a tycoon passes away, he unexpectedly leaves the family fortune to outsider Tamayo on the condition that she marries one of the grandsons, pitting blood against blood.

Originaltitel
犬神家の一族
Herkunftsland
🇯🇵 Japan
Jahr
1976
Studio
KADOKAWA

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Produzent Haruki Kadokawa wollte ursprünglich 'Die acht Gräber' von Seishi Yokomizo verfilmen, doch Shochiku lehnte die Finanzierung ab, woraufhin er sich verärgert von Shochiku trennte und mit Toho stattdessen 'The Inugami Family' realisierte.

Entstehung

Kadokawa wählte den Stoff, weil damals Kriminalfilme wie 'Mord im Orient-Expreß' und Serien wie 'Columbo' populär waren und der Bestseller 'Die glanzvolle Familie' das Interesse an Familiensagas in einer hierarchischen Gesellschaft zeigte.

Entstehung

Das ursprüngliche Drehbuch von Norio Osada enthielt okkulte Elemente, die Kadokawa missfielen; deshalb wurde Regisseur Kon Ichikawa engagiert, der das Drehbuch mit Shinya Hidaka komplett überarbeitete.

Entstehung

Ichikawa holte sich vor der Überarbeitung persönlich die Zustimmung des Originalautors Seishi Yokomizo ein, der ihm freie Hand ließ ('Bei dir bin ich beruhigt, ich überlasse es dir').

Besetzung

Regisseur Ichikawa besetzte den Detektiv Kindaichi bewusst mit dem beliebten Fernsehstar Kōji Ishizaka, obwohl Produzenten Kadokawa und Ichikawa Kiichi dagegen waren, weil er ihnen 'zu attraktiv' erschien.

Besetzung

Für die Rolle der mörderischen Matsuko war zunächst Mitsuko Mori im Gespräch, doch Ichikawa entschied sich für Mieko Takamine, die die Rolle zunächst ablehnte, weil sie noch nie eine derart abscheuliche Mörderin gespielt hatte, sich aber überzeugen ließ.

Besetzung

Autor Seishi Yokomizo selbst hat einen Cameo-Auftritt als Besitzer des Nasu-Hotels im Film.

Dreh

Bei einer Szene, in der Matsuko den Charakter Shizuma Aonuma ermordet, landete durch einen Fehler des Verantwortlichen Kunstblut versehentlich im Gesicht statt auf der Brust der Schauspielerin Mieko Takamine; sie spielte die Szene dennoch fehlerfrei zu Ende, und ihr Spiel verbesserte sich ab diesem Moment so sehr, dass frühere Einstellungen nachgedreht wurden.

Dreh

Der Film wurde überwiegend in der Präfektur Nagano gedreht, u.a. an einem Sake-Braumeisterhaus als Anwesen der Inugami, am Aoki-See und Kizaki-See für die Seeszenen sowie im Ryokan Idenoya in Saku als 'Nasu-Hotel'.

Dreh

Die Schlussszene, in der Kindaichi auf einen Dampfzug aufspringt, zeigt nur den Bahnsteig ohne die Lokomotive, da am Drehort Shinonoi-Bahnhof kein Dampfzug zur Verfügung stand.

Effekte

Die berühmte Szene mit den aus dem See ragenden Beinen der Leiche wurde mit einem Abguss der Beine des Regieassistenten Naoyuki Yoshimura hergestellt, dessen Beine später auch auf den Filmplakaten zu sehen waren.

Effekte

Die Masken für die Figur Sukekiyo wurden vom Toho-Spezialeffektkünstler Nobuyuki Yasumaru gestaltet, der die Farbmischung wegen der strengen Vorgaben des Regisseurs mehrfach neu anfertigen musste.

Musik

Für die Musik wurde überraschend der Jazzpianist Yuji Ohno engagiert, der zuvor noch nie einen Spielfilm vertont hatte; Kadokawa investierte über 10 Millionen Yen für die Musik, mehr als das Zehnfache des damals üblichen Budgets von 1 Million Yen.

Musik

Der Soundtrack erschien zeitgleich mit dem Kinostart als LP – die erste gleichzeitige Soundtrack-Veröffentlichung in der japanischen Filmgeschichte.

Anspielungen

Regisseur Kon Ichikawa selbst ist als Statist in einer Fotoszene zu sehen, in der er neben dem jungen Sahei Inugami ein Glas erhebt; ursprünglich sollte er sogar die Rolle des Maskenbildners spielen, wurde aber vom Team überstimmt.

Wissenswertes

Die riesige Titelschrift in Mincho-Stil entstand durch einen Größenfehler der beauftragten Titelfirma Den Film Effect, den Regisseur Ichikawa jedoch so sehr gefiel, dass er ihn unverändert übernahm.

Rezeption

Der Film wurde 1976 mit einem Verleihergebnis von 1,56 Milliarden Yen der zweiterfolgreichste japanische Film des Jahres und gilt als Startschuss für aufwendig produzierte und beworbene japanische Blockbuster.

Rezeption

Als der Film 1978 erstmals im japanischen Fernsehen (TBS) gezeigt wurde, erreichte er mit 40,2 % die bis heute höchste je gemessene Einschaltquote für einen Kinofilm im TBS-Programm.

Rezeption

Die Geschwister Akira und Hisashi Kawaguchi, die im Film als Bruder und Schwester auftraten, wurden 1978 tatsächlich wegen Drogenbesitzes (Marihuana, Kokain, LSD) verhaftet, was als 'Drogenskandal der Familie Kawaguchi' bekannt wurde – passend zur Filmhandlung, in der die Inugami-Familie heimlich Drogen aus Mohn herstellt.

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