Turbo - Kleine Schnecke, großer Traum

Eine Schnellschnecke gibt Vollgas.

2013 · 96 min · Animation
8.1 Mäßig
Animation Familie

Die kleine Weinbergschnecke Turbo hat einen ungewöhnlichen Traum. Er möchte die berühmteste und schnellste Rennschnecke der Welt werden. Dabei eifert er seinem Vorbild, dem fünfmaligen Wettbewerbsgewinner Guy Gange hinterher. Doch durch seine Leidenschaft zum Nervenkitzel ist Turbo zum Außenseiter geworden. Die anderen Schnecken halten nicht viel von Schnelligkeit und möchten lieber ein gemächliches Leben führen. Besonders seinem Bruder Chet ist Turbos Wunsch ausgesprochen peinlich, doch der setzt alles daran, seinen Traum zu verwirklichen. Tatsächlich kommt es eines Tages zu einem mysteriösen Unfall, der Turbo unglaubliche Schnelligkeit verleiht. Sein Traum, bei dem großen Indianapolis 500-Rennen gegen seine Idole anzutreten, könnte somit endlich in Erfüllung gehen, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Originaltitel
Turbo
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2013

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Die Idee zu Turbo entstand 2009 bei einem internen DreamWorks-Animation-Wettbewerb, bei dem alle Mitarbeiter eine einseitige Filmidee einreichen sollten. Regisseur David Soren gewann mit seinem Konzept „Fast & Furious mit Schnecken“.

Entstehung

Nachdem das Studio die Idee gekauft hatte, ließ man sie mehr als fünf Jahre lang ruhen, bis Soren nach dem Einzug in ein neues Haus mit einem von Schnecken befallenen Garten das Projekt erneut vorantrieb.

Entstehung

Soren entschied sich für Schnecken als Hauptfiguren, weil er sie als klassische Außenseiter empfand: zertreten, gegessen und Zielscheibe von Witzen über Langsamkeit – ideal als Kontrast zum Thema Rennsport.

Entstehung

Für die rennsportlichen Elemente des Films ließ sich Soren von der Begeisterung seines sechsjährigen Sohnes für Rennwagen inspirieren.

Dreh

DreamWorks Animation arbeitete mit dem Indianapolis Motor Speedway und der IndyCar Series zusammen, um die Rennszenen möglichst authentisch zu gestalten; der viermalige IndyCar-Champion Dario Franchitti fungierte als technischer Berater und lieh zudem einer Figur seine Stimme.

Effekte

Für das Rendering des Films wurde HP-Equipment eingesetzt, wobei insgesamt 75 Millionen Rechenstunden benötigt wurden.

Wissenswertes

Der Film wurde dem Charakter-Effekt-Animator Nicholas Sanger Hoppe gewidmet, der vor der Veröffentlichung des Films verstarb.

Musik

Snoop Dogg, der die Figur Smoove Move synchronisierte, steuerte außerdem den Abspannsong „Let the Bass Go“ bei, für den er bewusst einen 80er-Jahre-Sound mit 808-Bass im Stil von „Planet Rock“ verwendete.

Anspielungen

Der Film feierte seine Weltpremiere am 20. Mai 2013 auf der Kinomesse CineEurope in Barcelona, bevor er in den USA später als ursprünglich geplant anlief.

Rezeption

Trotz eines weltweiten Einspielergebnisses von rund 282,6 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 131 Millionen Dollar und hohen Marketingkosten galt Turbo als finanzieller Enttäuschung für DreamWorks Animation und führte zu einer Abschreibung von 13,5 Millionen Dollar.

Rezeption

In Chile war Turbo der erste Spielfilm, der im 4DX-Format mit Blitzlicht, Bewegung, Wind, Wasserspray und DuftEffekten gezeigt wurde, Premiere war in einem Cine-Hoyts-Kino in La Reina.

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