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The Cell

Tauche ein in das Bewusstsein eines Killers!

2000 · 107 min · Horror
6.3 Mäßig
Horror Science Fiction Thriller

Der geisteskranke Serienkiller Carl Stargher hat es auf junge Frauen abgesehen. Doch FBI-Agent Peter Novak kommt ihm sehr schnell auf die Spur. Bevor Stargher verraten könnte, wo er sein letztes Opfer gefangen hält, fällt er in eine Art Koma. Novak ist unter Zeitdruck: Sollte er innerhalb der nächsten 40 Stunden die junge Frau nicht finden, wird sie in einer hermetischen Zelle, die über eine Zeitautomatik mit Wasser volläuft, qualvoll ertrinken. Als letzten Ausweg wendet Novak sich an die Psychotherapeutin Catherine Deane. Mit Hilfe einer neuen Methode soll sie in die Gedankenwelt des Killers eintauchen, um dort nach Hinweisen auf das Versteck zu suchen. Catherine gerät dabei jedoch in eine Alptraumwelt von so monströsen Ausmaßen, dass sie bald selbst nicht mehr zwischen virtueller und tatsächlicher Wirklichkeit unterscheiden kann. Und schließlich stellt sie fest, dass Stargher sie in seiner kranken Phantasie bereits längst erwartet hat.

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2000

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Drehbuchautor Mark Protosevich schrieb das Skript, nachdem er sich intensiv mit echten Serienmördern beschäftigt hatte und herausfand, dass viele von ihnen als Kinder extremen Missbrauch erlitten hatten. Ihn faszinierte die Frage, ob man für jemanden, der grausame Taten begangen hat, dennoch Mitgefühl entwickeln kann.

Entstehung

Viele Science-Fiction-Elemente der Geschichte wurden vom Film Dreamscape (1984) inspiriert; zudem verarbeitete Protosevich eigene wiederkehrende Albträume vom Ertrinken, obwohl er selbst täglich schwimmt.

Entstehung

Protosevich stellte sich die surrealen Traumsequenzen ursprünglich im visuellen Stil von A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors (1987) vor, doch mit dem Einstieg von Regisseur Tarsem Singh entwickelten sie sich in eine völlig andere, visuell überladene Richtung.

Besetzung

Vincent D'Onofrio isolierte sich zur Vorbereitung auf seine Rolle als Serienmörder Carl Stargher von seiner Frau und seinen Kindern und sprach mit FBI-Agenten, um die Psyche von Mördern besser zu verstehen. Gemeinsam mit Regisseur Singh entwickelte er eine Art Fallstudie, um die verschiedenen Persönlichkeitsfragmente der Figur zu analysieren.

Besetzung

Regisseur Tarsem Singh besetzte Pruitt Taylor Vince in einer kleinen Rolle als Arzt, nachdem er von dessen Leistung in Jacob's Ladder (1990) beeindruckt gewesen war.

Dreh

Die Dreharbeiten fanden unter anderem im Barcelona-Pavillon in Spanien, in der Wüste Deadvlei im Namib-Naukluft-Nationalpark in Namibia sowie an mehreren Orten in Kalifornien statt, darunter das Neurosciences Institute in La Jolla und Bakersfield.

Dreh

Während der Dreharbeiten schrieb Drehbuchautor Protosevich aktiv Szenen um, um Regisseur Singhs visuelle Ziele umzusetzen.

Dreh

Laut Regie-Kommentar auf der DVD gab es bei den Unterwassertank-Szenen mit Schauspielerin Tara Subkoff Schwierigkeiten, da sie Probleme hatte, für längere Zeit die Luft anzuhalten; deshalb wurden manche Szenen mit langen Einstellungen gelöst.

Anspielungen

Eine Szene, in der ein Pferd durch herabfallende Glasscheiben in Teile zerlegt wird, wurde von Werken des britischen Künstlers Damien Hirst inspiriert. Weitere Traumsequenzen orientieren sich an Werken von Odd Nerdrum, H. R. Giger und den Brothers Quay.

Anspielungen

Die Szene, in der Peter Novak erstmals in Stherlings Gedankenwelt eintritt und auf drei Frauen mit geöffneten Mündern trifft, basiert auf dem Gemälde 'Dawn' des norwegischen Malers Odd Nerdrum, während eine andere Verfolgungsszene vom Gemälde 'Schacht' von H. R. Giger inspiriert ist.

Anspielungen

Regisseur Tarsem Singh, der zuvor Musikvideos wie 'Hold On' von En Vogue und 'Losing My Religion' von R.E.M. inszeniert hatte, ließ sich für die Traumsequenzen von diesen sowie von Videos anderer Regisseure wie Mark Romanek und Floria Sigismondi inspirieren.

Anspielungen

Singh erklärte, dass das kontrovers diskutierte Kostüm von Catherine Deane im Finale nicht als Anspielung auf die Jungfrau Maria gedacht war, sondern von einer brasilianischen Wassergöttin inspiriert wurde; er räumte jedoch ein, dass die Foltersequenz mit Agent Novak von Methoden der spanischen Inquisition inspiriert war.

Rezeption

Filmkritiker Roger Ebert vergab vier von vier Sternen und wählte den Film später zu einem der zehn besten Filme des Jahres 2000.

Rezeption

Der Film war ein kommerzieller Erfolg und markierte mit rund 17,5 Millionen Dollar Startwochenende zugleich den bis dahin erfolgreichsten Kinostart in Jennifer Lopez' Karriere.

Rezeption

Trotz des kommerziellen Erfolgs war die Kritik gespalten: Auf Rotten Tomatoes waren nur 45 % der Kritiken positiv, während Metacritic einen Wert von 40 von 100 vergab.

Wissenswertes

Stuntfrau Jill Brown erhielt für ihre Arbeit am Film 2001 den Taurus Award in der Kategorie Bester Stunt in der Höhe.

Wissenswertes

2009 erschien mit The Cell 2 eine Fortsetzung direkt auf DVD, die abgesehen von der Grundidee und dem Titel nichts mit dem ersten Teil gemeinsam hat.

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