Insider

Zwei Männer, die dazu getrieben werden, die Wahrheit zu sagen... koste es, was es wolle.

1999 · 158 min · Drama
7.5 Mäßig
Drama Thriller

Der CBS-Journalist Lowell Bergman wittert eine gute Story für seine investigative Nachrichtensendung '60 Minutes' im Fernsehen, als er den Wissenschaftler Jeffrey Wigand, entlassener Manager der Tabakindustrie, vor das Mikrofon bekommt. Wigand weiß einiges, vor allem über den Zusatz von Suchtmitteln zu dem normalen Zigarettentabak. Leider hat er auch eine Verschwiegenheitsklausel unterzeichnet und gefährdet seine Existenz und die seiner Familie.Doch der Drang zur Wahrheit ist stärker und Wigand gibt das entscheidende Interview. Doch dann geht alles schief: Wigands Familie zerbricht unter dem Druck und dem Terror des Tabakgiganten und CBS hält den Beitrag aus Furcht vor einer Milliardenklage zurück. Bergman, der noch nie einen Informanten sitzengelassen hat, muß sich entscheiden: seine Karriere oder seine Berufsethik...

Originaltitel
The Insider
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
1999

Wissenswertes & hinter den Kulissen

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Entstehung

Der Film basiert auf Marie Brenners Artikel „The Man Who Knew Too Much“, der im Mai 1996 in Vanity Fair über den Tabak-Whistleblower Jeffrey Wigand erschien.

Dreh

Für die Szene der Zeugenaussage nutzten die Filmemacher das echte Gerichtsgebäude in Pascagoula, Mississippi, in dem die reale Aussage stattgefunden hatte.

Besetzung

Der echte Generalstaatsanwalt von Mississippi, Mike Moore, spielt im Film sich selbst.

Rezeption

Mike Wallace erklärte, etwa zwei Drittel des Films seien recht akkurat, widersprach jedoch der Darstellung seiner eigenen Rolle, insbesondere dem Eindruck, er habe lange gebraucht, um sich gegen die Unternehmenspolitik von CBS aufzulehnen.

Rezeption

Trotz sieben Oscar-Nominierungen, darunter für den besten Film, gewann der Film keinen einzigen Oscar.

Rezeption

Regisseur Quentin Tarantino nahm The Insider in seine Liste der 20 besten seit 1992 erschienenen Filme auf.

Rezeption

Russell Crowes Darstellung von Jeffrey Wigand wurde 2006 vom Filmmagazin Premiere auf Platz 23 der 100 besten Darstellungen der Filmgeschichte gewählt.

Wissenswertes

Mit einem Budget von 90 Millionen US-Dollar spielte der Film weltweit nur 60,3 Millionen US-Dollar ein und galt damit als kommerzielle Enttäuschung, obwohl Disney-Chef Joe Roth betonte, wie stolz das Studio auf den Film sei.

Kultzitate

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You'd better take a good look, because I'm getting two things: pissed off and curious.

Lowell Bergman Er macht sich bereit, gegen die Zensur zu kämpfen.

I'm Lowell Bergmann, I'm from 60 Minutes. You know, you take the "60 Minutes" out of that sentence, nobody returns your phone call.

Lowell Bergman Er erklärt seine Bedeutung und seinen Status.

Fame has a fifteen minute half-life. Infamy lasts a little longer.

Mike Wallace Er reflektiert über die Natur von Ruhm und Schande.

Will you tell him that when I conduct an interview, I sit anywhere I damn please!

Mike Wallace Er fordert Respekt und Unabhängigkeit während eines Interviews.

I never left a source hang out to dry, ever! Abandoned! Not 'till right fucking now. When I came on this job I came with my word intact. I'm gonna leave with my word intact. Fuck the rules of the game!

Lowell Bergman Er verteidigt seine journalistische Integrität gegen große Konzerne.

What do I tell the next source when the next tough story comes along, huh? 'Hang in with us, you'll be ok maybe'? What got broken here doesn't go back together.

Lowell Bergman Er reflektiert über den Vertrauensbruch mit seinen Quellen.

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