The Deliverance

Every family has its demons.

2024 · 111 min · Horror
5.6 Mäßig
Horror Thriller

Ebony Jackson will nach tragischen Ereignissen einen Neuanfang wagen. Die alleinerziehende Mutter und ihre drei Kinder Shante, Nate und Andre ziehen deshalb nach Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania um. Doch schon bald geschehen in ihrem neuen Zuhause seltsame Dinge. Ebony ist davon überzeugt, dass dämonische Kräfte am Werk sind. Als sie sich an ihre neuen Nachbarn in der Gemeinde wendet, erntet sie jedoch nur argwöhnische Blicke und es schalten sich die Polizei und das Jugendamt ein.

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2024

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Der Film basiert lose auf dem realen Fall um Latoya Ammons, der unter dem Namen „Demon House“ bekannt wurde – nach der gleichnamigen Dokumentation, deren Titel auch als Arbeitstitel des Films diente. Ammons behauptete, ihre Familie sei von einem Dämon heimgesucht worden, woraufhin ihr zunächst die Kinder von der Kinderschutzbehörde entzogen, später aber wieder zugesprochen wurden.

Besetzung

Ursprünglich sollte Octavia Spencer die Rolle der Cynthia spielen, musste jedoch aus terminlichen Gründen absagen. Mo'Nique erhielt daraufhin kurzfristig die Rolle – es war ihre erste Zusammenarbeit mit Regisseur Lee Daniels seit dem Film „Precious“ von 2009.

Dreh

Der Film wurde Mitte 2022 in Pittsburgh gedreht, dem Handlungsort der Geschichte.

Entstehung

Netflix gewann im Januar 2022 einen Bieterkrieg unter sieben Studios – darunter Metro-Goldwyn-Mayer und Miramax – um die Filmrechte. Der Deal belief sich auf über 65 Millionen US-Dollar und deckte damit das ursprüngliche Budget von rund 30 Millionen US-Dollar mehr als doppelt ab.

Wissenswertes

Regisseur Lee Daniels äußerte sich kritisch über die Produktionsbedingungen: Er wollte den Fokus stärker auf die häusliche Gewalt in der Familie legen, wurde von Netflix aber wiederholt zu mehr „Spannung“ im übernatürlichen Horror-Handlungsstrang gedrängt. Er gab an, sich dem Druck der Produzenten letztlich gebeugt zu haben, da man sich „in der Welt der Klicks“ befinde und nicht im klassischen Kino.

Rezeption

Der Film erhielt überwiegend negative Kritiken – auf Rotten Tomatoes waren nur 34 % von 82 Kritiken positiv, bei Metacritic erreichte er einen Wert von 39 von 100 Punkten. Trotzdem erreichte er kurz nach Veröffentlichung Platz 1 der Netflix-Charts in 46 Ländern.

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