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Mortal Kombat

Nichts auf dieser Welt hat dich darauf vorbereitet.

1995 · 101 min · Action
6.9 Mäßig
Action Fantasy

Der grausame Zauberer Shang Tsung fordert die drei mutigsten Martial-Arts-Kämpfer der Welt zu einem brutalen Wettstreit heraus: dem Mortal Kombat-Turnier. Neun Mal haben Tsung und seine Fighter, der vierarmige Goro und Sub-Zero, dessen Atem jeden zur Eissäule erstarren lässt, bereits gewonnen. Sollte es ihnen auch diesmal gelingen, wird die Welt der Menschen für immer vom Herrscher der Finsternis regiert werden. Es liegt an dem Mönch Liu Kang, dem Hollywood-Mimen Johnny Cage und der furchtlosen Polizistin Sonya Blade, ob die Erde von Tsung in einen Ort des Grauens verwandelt wird. Doch zum Glück sind sie nicht auf sich allein gestellt. In Prinzessin Kitana und Lord Rayden finden sie heimliche Verbündete...

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
1995

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Der Produzent Lawrence Kasanoff entdeckte das Konzept, als er bei einem Besuch bei Midway Games ein Mortal-Kombat-Arcade-Gerät spielte; Midway-Chef Neil D. Nicastro glaubte zunächst nicht an das Potenzial einer Verfilmung, da frühere Videospielverfilmungen gefloppt waren.

Besetzung

Regisseur Paul Anderson wurde trotz fehlender Erfahrung mit Spezialeffekten engagiert, weil sein Debütfilm Shopping überzeugte; er brachte sich das Wissen über Visual Effects eigenständig durch Fachbücher bei.

Besetzung

Cary-Hiroyuki Tagawa war die einzige Wahl der Produzenten für Shang Tsung, nachdem er im Kostüm zum Vorsprechen erschien und seine Zeilen stehend auf einem Stuhl vortrug.

Besetzung

Cameron Diaz war ursprünglich als Sonya Blade besetzt, musste die Rolle aber wegen einer Handgelenksverletzung abgeben; Bridgette Wilson übernahm die Rolle und musste direkt nach den letzten Dreharbeiten zu Billy Madison zum Set fliegen.

Besetzung

Jean-Claude Van Damme, dessen Auftritt in Bloodsport die Videospielfigur Johnny Cage inspiriert hatte, lehnte die Rolle ab, da er zeitgleich für Street Fighter vor der Kamera stand – beide Filme wurden zufällig in Thailand gedreht.

Besetzung

Sean Connery lehnte die Rolle des Lord Rayden ab, da sie ihm zu körperlich anstrengend war.

Besetzung

Trevor Goddard spielte Kano mit Cockney-Akzent, der jedoch missverstanden wurde, weshalb Kano in späteren Spielen von einem US-Amerikaner zu einem Australier umgeschrieben wurde.

Dreh

Die Dreharbeiten in Thailand waren nur mit dem Boot erreichbar, weshalb der Location Manager eigens eine Außentoilette in der Nähe des Sets bauen ließ, um wiederholte Fahrten zum Festland zu vermeiden.

Dreh

Regisseur Anderson ließ die Schauspieler viele Dialogzeilen improvisieren, darunter die Sprüche über die 500-Dollar-Sonnenbrille und das Autoparken.

Dreh

Robin Shou brach sich bei einem Sturz gegen einen Pfeiler während des Kampfes gegen Reptile zwei Rippen, verschwieg dies aber aus Angst vor einem Produktionsstopp und beendete die Szene, bevor er ins Krankenhaus ging.

Effekte

Goro wurde durch eine aufwendige, eine Million Dollar teure Animatronic-Figur dargestellt, die von 13 bis 16 Puppenspielern gesteuert wurde; die Person im Inneren konnte wegen Sauerstoffmangels jeweils nur zwei Minuten am Stück arbeiten, weshalb Goros Leinwandzeit stark reduziert werden musste.

Effekte

Um trotz einer PG-13-Freigabe möglichst nah am blutigen Videospiel zu bleiben, nutzten die Produzenten die Regel, dass die Freigabe nur sichtbare Tode menschlicher Figuren verbietet, weshalb alle Tode von nicht-menschlichen Wesen im Bild gezeigt wurden.

Musik

Komponist George S. Clinton entwickelte nach einer enttäuschenden Testvorführung mit klassischer Orchestermusik einen Ansatz namens „Techno-Taiko-Orcho“, der Techno-Elemente mit asiatischen Instrumenten wie Taiko-Trommeln und einer riesigen, nur aus tiefen Streichern und Blechbläsern bestehenden „Testosteron-Orchester“-Besetzung kombinierte.

Rezeption

Der Film wurde mit 122,2 Millionen Dollar Einspielergebnis bei nur 20 Millionen Dollar Budget zur damals erfolgreichsten Videospielverfilmung aller Zeiten, bis er 1998 von Pokémon: Der Film übertroffen wurde.

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