Cold Blood

Kein Ausweg. Keine Gnade.

2012 · 95 min · Krimi
6.0 Mäßig
Krimi Drama Thriller

Nach einem Überfall und folgendem Autounfall, der ihre Flucht abrupt unterbricht, muss sich ein Geschwisterpaar mit traumatischer Vergangenheit trennen. In der Winterlandschaft an der kanadischen Grenze schlägt sich Addison durch die Natur, während Schwester Liza von einem gefallenen Boxhelden mitgenommen wird. Verfolgt von Cops, werden sich die Geschwister wieder begegnen. Addisons Weg wird dann von Gewalt, Lizas von Liebe gezeichnet sein, die sie bisher nur in der obsessiven brüderlichen Variante kannte.

Originaltitel
Deadfall
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2012

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Drehbuchautor Zach Dean verfasste das Skript, nachdem er 2005 an Bord des JetBlue-Flugs 292 stundenlang in einer Warteschleife über Südkalifornien geflogen war, um sich auf eine riskante Landung vorzubereiten. Während dieser Zeit dachte er über seine eigene Sterblichkeit nach und beschloss, ein Drehbuch über Familie zu schreiben.

Entstehung

Das Drehbuch trug ursprünglich den Titel „Kin“, bevor die Rechte daran von Mutual Films optioniert wurden.

Besetzung

Bereits 2010 wurde berichtet, dass Eric Bana, Olivia Wilde und Charlie Hunnam für die Hauptrollen in Gesprächen standen.

Dreh

Die Dreharbeiten begannen 2011 in Kanada, insbesondere in Montreal, während weitere Szenen im US-Bundesstaat Michigan spielen, wo die Handlung angesiedelt ist.

Wissenswertes

Das geschätzte Budget des Films betrug rund 12 Millionen US-Dollar, doch die Einnahmen aus Kartenverkäufen in den USA beliefen sich laut IMDb und JP's Box-Office auf lediglich etwa 66.000 US-Dollar.

Rezeption

Der Film feierte seine Premiere beim Tribeca Festival 2012 und erhielt insgesamt negative Kritiken, mit einer Bewertung von 34 % auf Rotten Tomatoes (79 Rezensionen, Durchschnitt 4,93 von 10) und 52 von 100 Punkten auf Metacritic.

Rezeption

Manohla Dargis lobte in ihrer Kritik für die New York Times Ruzowitzkys Regie und Kameraarbeit, kritisierte jedoch einige Entscheidungen als „übermäßig selbstbewusst“. Mark Jenkins von NPR äußerte sich dagegen negativ über Eric Banas Darstellung und das wenig interessante Ende, lobte aber das Tempo des Films.

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