Planet Erde

Prepare to see it as never before.

2006 · 1 Staffel · Dokumentarfilm
8.6 Mäßig

Serie abgeschlossen

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Dokumentarfilm

„Planet Erde“, eine Dokumentation des BBC ist die am längsten gedrehte und teuerste Sendung ihrer Art. Sie zeigt außergewöhnliche Bilder von Naturereignissen, interessantem Tierspektakel und Orten die man so noch nie gesehen hat. Die Sendung wurde in knapp 130 Ländern weltweit gezeigt und gewann mehrere Emmy Awards. Die meisten Preise gab es vor allem für Kameraführung und Bilder. Die Kamerateams haben insgesamt mehr als 2000 Tage in der Natur verbracht und haben die Ergebnisse in elf Episoden von „Planet Erde“ zusammengetragen. Dabei wurden weder die Jahreszeiten noch Landschaftsstrukturen ausgelassen. Egal ob Nord -und Südpol, Gebirge, Meere, Höhlen, Eis, Schnee, Hitze oder Wüsten, alles wurde gefilmt und verarbeitet. Die Welt der Tiere in freier Wildbahn, festgehalten in HD und fast 600 Minuten Serienfieber. Ein Muss für alle Naturliebhaber. Es wird immer wieder aufs Neue mit Verstand und Detailliebe durch das Programm geführt. Welchen Gefahren und Umständen die Teams dabei ausgesetzt waren, zeigt sich im Laufe der Episoden von „Planet Erde“.

Originaltitel
Planet Earth
Herkunftsland
🇬🇧 Vereinigtes Königreich
Jahr
2006
Sender
BBC One
Studio
BBC · NHK · Discovery

Wissenswertes & hinter den Kulissen

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Entstehung

Planet Earth entstand als Nachfolgeprojekt zu The Blue Planet (2001), dessen Erfolg beim Publikum wegen der epischen Bildsprache und ungewöhnlichen Tierarten die BBC dazu brachte, eine Serie über den gesamten Planeten in Auftrag zu geben. Die Serie wurde im Januar 2002 von Lorraine Heggessey, damalige Controllerin von BBC One, offiziell beauftragt.

Entstehung

Die Produktion dauerte fünf Jahre, bei der 40 Kamerateams an 200 verschiedenen Orten weltweit drehten. Planet Earth war die teuerste von der BBC in Auftrag gegebene Naturdokumentation und die erste, die komplett in High Definition gefilmt wurde.

Besetzung

Für die US-Ausstrahlung auf Discovery Channel wurde David Attenborough als Erzähler durch die Schauspielerin und Umweltaktivistin Sigourney Weaver ersetzt, da man annahm, ihre Bekanntheit beim amerikanischen Publikum würde mehr Zuschauer anziehen. Selbst in den USA verkaufte sich die DVD-Version mit Attenboroughs Originalkommentar aber deutlich besser.

Besetzung

Für die 2007 erschienene Kinofassung Earth wurde David Attenborough ebenfalls ersetzt: Patrick Stewart sprach den Kommentar für den britischen Markt, James Earl Jones für die USA.

Dreh

Für die deutsche ARD-Ausstrahlung wurden die ersten fünf Folgen zunächst von Claus Wilcke auf 45 Minuten gekürzt kommentiert, bevor die BBC für die weiteren Folgen Norbert Langer engagierte, der daraufhin auch den Kommentar der bereits gesendeten Folgen neu einsprach.

Dreh

Die Folge 'Dschungelwelten' wurde bei der deutschen Erstausstrahlung im Ersten ausgelassen und erst später in einigen Dritten Programmen gezeigt.

Effekte

Der Angriff eines Weißen Hais auf eine Robbe wurde in extremer Zeitlupe gefilmt, um Angriffstechnik und Kraft des Raubtiers sichtbar zu machen, was mit der neuen HD-Technik erst möglich wurde.

Musik

Für die britischen Trailer der Serie wurde der Song 'Hoppípolla' der isländischen Post-Rock-Band Sigur Rós verwendet, was zu so großem Interesse führte, dass die Single erneut veröffentlicht wurde. Derselbe Titelsong wurde auch für die deutsche ARD-Fassung sowie später für den Trailer der Fortsetzung Planet Earth II genutzt.

Musik

Die australischen Trailer nutzten zunächst 'Jupiter: The Bringer of Jollity' aus Gustav Holsts Orchestersuite 'Die Planeten', bevor man später ebenfalls auf 'Hoppípolla' zurückgriff.

Rezeption

Die Serie erreichte auf Rotten Tomatoes eine Zustimmungsrate von 100 Prozent bei 21 Kritiken und wurde 2023 auf Platz drei der IMDb-Top-250-TV-Serien geführt.

Rezeption

Die erste Folge 'From Pole to Pole' wurde von mehr Zuschauern gesehen als jede Naturdokumentation seit The Blue Planet von 2001; die ersten fünf Folgen erzielten durchschnittlich 11,4 Millionen Zuschauer und übertrafen damit sogar The Blue Planet.

Rezeption

In den USA wurde die HD-DVD-Version zur meistverkauften Dokumentar-DVD in der Geschichte des Discovery Channel; allein die HD-Discs erzielten in nur zwei Monaten 3,2 Millionen US-Dollar Umsatz.

Rezeption

Der Kinofilm Earth (deutsch: Unsere Erde) stellte am Earth Day 2009 den Rekord für das höchste Startwochenende einer Naturdokumentation auf und wurde zum dritterfolgreichsten Dokumentarfilm aller Zeiten, nur übertroffen von March of the Penguins.

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