A Nero Wolfe Mystery

2001 · 2 Staffeln · Drama
7.9 Mäßig

Serie abgeschlossen

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Drama Komödie Krimi Mystery

Genius detective Nero Wolfe and his right-hand man, Archie Goodwin, solve seemingly impossible crimes.

Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2001
Sender
A&E

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Michael Jaffe versuchte bereits seit den 1970er Jahren, die Rechte an den Nero-Wolfe-Geschichten zu erwerben; damals hatte Warner Bros. sogar Interesse an einer Verfilmung der Zeck-Trilogie, verlor die Rechte aber an Paramount Television.

Entstehung

Produzent Michael Jaffe entschied sich bewusst, die Serie in der Ära der 1940er bis 1950er Jahre zu belassen, da eine Modernisierung der Sprache und des Tons – wie es zuvor bei einer Paramount-Adaption geschah – seiner Meinung nach nicht funktionieren würde.

Entstehung

Die Serie war laut Drehbuchautor Lee Goldberg vermutlich die erste Fernsehserie ohne ein einziges Originaldrehbuch: Jede Episode basierte auf einem Roman, einer Novelle oder einer Kurzgeschichte von Rex Stout.

Besetzung

Die Serie nutzte ungewöhnlicherweise einen festen Ensemble-Schauspielerstab (Repertory Cast) aus rund 20 bis 30 Darstellern, die in wechselnden Nebenrollen auftraten, statt für jede Episode neu zu casten.

Besetzung

Kari Matchett spielte in der Episode „Death of a Doxy“ zwei verschiedene Rollen gleichzeitig – die wiederkehrende Figur Lily Rowan und die einmalige Nachtclubsängerin Julie Jaquette.

Besetzung

Nicky Guadagni übernahm in der Episode „The Silent Speaker“ ebenfalls zwei unterschiedliche Nebenrollen: eine Sekretärin und Mrs. Cramer.

Besetzung

Saul Rubinek, der in dem Vorgänger-Fernsehfilm „The Golden Spiders“ noch den Detektiv Saul Panzer spielte, wechselte für die Serie in die Rolle des Reporters Lon Cohen.

Dreh

Obwohl die Handlung in New York City spielt, wurde die Serie größtenteils in Toronto gedreht; nur für die Pilotepisode „The Doorbell Rang“ wurden zusätzlich einige Außenaufnahmen in Manhattan gemacht.

Dreh

Die Produktionsdesignerin Lindsey Hermer-Bell las vor dem Bau der Kulissen sämtliche Nero-Wolfe-Geschichten sowie Begleitbücher und erstellte einen vollständigen Grundriss von Wolfes Brownstone, um den Beschreibungen in den Büchern exakt zu entsprechen.

Dreh

Die zweite Staffel wurde in High-Definition-Video gedreht, obwohl Jaffe/Braunstein Films zuvor mit 35-mm-Film gearbeitet hatte; Regisseur Timothy Hutton war zunächst skeptisch, ließ sich aber vom erfahrenen Kameramann John Berrie überzeugen.

Effekte

Kostümdesigner Christopher Hargadon fertigte für Nero Wolfes Kostüme absichtlich Stoffe von dicker Struktur an, um Maury Chaykins Körperfülle noch zu betonen; insgesamt entstanden schätzungsweise mindestens 1.000 Kostüme pro Staffel, teils aus Vintage-Kleidung, die neu zusammengesetzt wurde.

Musik

Komponist Michael Small schrieb das Titelthema „Boss Boogie“ sowie die jazzige Originalmusik der Serie, die für ihren Retro-Sound gelobt wurde.

Rezeption

Trotz guter Einschaltquoten – laut Timothy Hutton war Nero Wolfe sogar A&Es meistgesehene Serie – wurde die Produktion 2002 eingestellt; der Sender veröffentlichte dazu ungewöhnlicherweise eine offizielle „Important Message“ auf seiner Website.

Rezeption

Die Episode „Prisoner's Base“ von Lee Goldberg und William Rabkin wurde von der Mystery Writers of America für einen Edgar Award in der Kategorie Best Television Episode nominiert.

Rezeption

Im Ausland ausgestrahlte Fassungen einiger Episoden waren teils doppelt so lang wie die in den USA gezeigten Versionen, da internationale Sender wie Pearson Television International zusätzliche, in den A&E-DVDs nie veröffentlichte Szenen enthielten.

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