Invasion von der Wega

David Vincent has seen them...

1967 · 2 Staffeln · Action & Abenteuer
6.9 Beliebt

Serie abgeschlossen

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Action & Abenteuer Sci-Fi & Fantasy Drama

Die Invasoren, außerirdische Wesen von einem sterbenden Planeten. Ihr Ziel: Die Erde zu ihrer Welt zu machen. David Vincent hat sie gesehen. Für ihn begann alles in einer verlorenen Nacht auf einer einsamen Landstraße, auf der Suche nach einer Abkürzung, die er nie fand. Es begann mit einem geschlossenen, verlassenen Restaurant und einem Mann, der zu lange ohne Schlaf war, um seine Reise fortzusetzen. Es begann mit der Landung eines Raumschiffs aus einer anderen Galaxie. Jetzt weiß David Vincent, dass die Invasoren hier sind und menschliche Gestalt angenommen haben. Irgendwie muss er eine ungläubige Welt davon überzeugen, dass der Albtraum bereits begonnen hat.

Originaltitel
The Invaders
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
1967
Erstellt von
Larry Cohen
Sender
ABC

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Quinn Martin suchte 1967 nach einer Nachfolgeserie für die erfolgreiche Serie Auf der Flucht (The Fugitive), die in jenem Jahr endete, und beauftragte damit Larry Cohen mit The Invaders.

Entstehung

Larry Cohen hatte zuvor bereits zwei ähnliche Serienkonzepte entwickelt: Branded (1965) über einen zu Unrecht der Feigheit bezichtigten Soldaten und Coronet Blue (1967) über einen amnesischen, verfolgten Mann – beide dienten als Vorläuferideen für The Invaders.

Anspielungen

Serienschöpfer Larry Cohen nannte Alfred Hitchcock als Hauptinspiration, insbesondere Filme wie Die 39 Stufen, Saboteure und Der unsichtbare Dritte, in denen ein Held allein weiß, dass Spione am Werk sind, ihm aber niemand glaubt.

Anspielungen

Als weitere Inspirationsquelle dienten die 'Alien-Doppelgänger'-Filme der 1950er Jahre wie Invasion of the Body Snatchers und der britische Film Quatermass 2, die als Subtext oft mit der Angst vor dem Kommunismus in Verbindung gebracht wurden.

Effekte

Das Design der fliegenden Untertassen der Invaders ähnelte den angeblichen UFO-Fotografien des selbsternannten UFO-Kontaktlers George Adamski aus den frühen 1950er Jahren, wich aber leicht ab: Statt drei Kugeln an der Unterseite hatten die Serien-UFOs fünf flachere Ausbuchtungen.

Effekte

Es war ein Grundsatz der Produktionscrew, die Technologie der Invaders mit Sets, Requisiten und Kontrollpaneelen darzustellen, die völlig fremdartig gegenüber menschlicher Technik wirkten – ein Ansatz, den später H. R. Giger bei Alien verfolgte.

Effekte

Wenn die als Menschen getarnten Aliens starben, leuchteten sie rot auf und verglühten zusammen mit ihrer Kleidung und allem, was sie berührten, sodass keine Beweise für ihre Existenz zurückblieben.

Wissenswertes

Die Aliens waren äußerlich kaum von Menschen zu unterscheiden, hatten jedoch keinen Puls, konnten nicht bluten oder Emotionen zeigen, und viele besaßen einen deformierten, unbeweglichen vierten Finger.

Dreh

Da ABC als letzter großer Sender auf Farbprogramme umstellte, wurde vor jeder Episode ein spezieller Werbe-Trailer mit dem Hinweis 'Next... The Invaders, In Color!' eingeblendet.

Musik

Dominic Frontiere, der zuvor Musik für Twelve O'Clock High und Outer Limits komponiert hatte, schrieb auch die Filmmusik für The Invaders.

Rezeption

In Deutschland erreichte die Serie im ZDF zwischen 1970 und 1971 eine durchschnittliche Einschaltquote von 46 Prozent, wurde jedoch nur mit 20 von insgesamt 43 Folgen synchronisiert und nie wiederholt (außer einer Ausnahme 1973).

Rezeption

Um die Serie für das deutsche Publikum abzuschließen, fügte das ZDF in der letzten ausgestrahlten Episode eine Erklärung ein, dass die Invasion gestoppt und David Vincents Ziel erreicht sei – eine ähnliche Vorgehensweise wie bei der Serie UFO.

Rezeption

The Invaders war in Frankreich außerordentlich populär und wurde dort von 1969 bis in die 2000er Jahre mehrfach ausgestrahlt und wiederholt.

Wissenswertes

1995 wurde mit Scott Bakula eine vierstündige Miniserie unter dem Titel The Invaders produziert, in der auch Roy Thinnes kurz als gealterter David Vincent auftrat, der die Aufgabe an eine neue Hauptfigur übergibt.

Wissenswertes

Hauptdarsteller Roy Thinnes hatte in echt ein starkes privates Interesse an UFO-Themen, das in den DVD-Kommentaren zur Serie thematisiert wird; er übernahm auch die Audiokommentare und filmte Videoeinführungen für jede Episode der DVD-Veröffentlichung.

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