Die Addams Family

When we’re together, every night is Halloween.

1964 · 2 Staffeln · Komödie
8.0 Mäßig

Serie abgeschlossen

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Komödie Familie

Familie Addams bewohnt ein altes Haus im viktorianischen Stil. Vater Gomez und Mutter Morticia sind unendlich ineinander verliebt, der glatzköpfige Onkel Fester führt in seinem dreckigen Keller merkwürdige Experimente durch, Großmutter ist eine Hexe und die Kinder Wednesday und Pugsley spielen am liebsten sich gegenseitig umzubringen. Haushaltshilfen sind der cembalospielende Butler Lurch und das "eiskalte Händchen“, eine einzelne Hand, die in einer schwarzen Box wohnt.

Originaltitel
The Addams Family
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
1964
Erstellt von
Charles Addams
Sender
ABC

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Die Serie basiert auf den seit 1938 im New Yorker erschienenen Cartoons von Charles Addams, deren namenlose Figuren erst für die Fernsehserie Namen, Hintergrundgeschichten und ein Zuhause erhielten.

Entstehung

Charles Addams behielt die alleinige Kontrolle über seine Schöpfung, auch wenn ihm Vorschläge für Handlungen oder Dialoge unterbreitet wurden.

Besetzung

John Astin sprach ursprünglich für die Rolle des Butlers Lurch vor, bekam dann aber die Rolle des Gomez Addams.

Besetzung

Gomez wurde nach einem alten Freund von Charles Addams benannt, während Morticia ihren Namen erhielt, als Addams zufällig in den Gelben Seiten auf eine Liste von Bestattern ('morticians') stieß; ihr Aussehen war von Gloria Swanson inspiriert.

Besetzung

Der Sohn hieß in den Cartoons ursprünglich Pubert, wurde aber auf Wunsch des Fernsehsenders in Pugsley umbenannt, benannt nach einem kleinen Fluss in der Bronx.

Besetzung

Lurch, der Butler, erinnert optisch an Boris Karloffs Darstellung von Frankensteins Monster, wofür sich Karloff persönlich bei Addams bedankte, obwohl dieser sich eher von Karloffs Rolle des Butlers Morgan in 'The Old Dark House' inspirieren ließ.

Besetzung

Das Wesen 'Thing' (Eiskaltes Händchen) war in den ursprünglichen Cartoons keine einzelne Hand, sondern ein kleines, schüchternes Wesen, das die Familie meist aus einer Nische heraus beobachtete.

Dreh

Da die Kinderdarsteller aufgrund ihres jungen Alters ihre Textzeilen schlecht lesen konnten, wurden ihnen die Dialoge von Mitspielern vorgesagt, weshalb Pugsley und Wednesday nicht durchgehend auftreten und wenig Dialog haben.

Dreh

Aus Kostengründen wurden manche Aufnahmen wie die Explosion der Modelleisenbahnzüge oder Gomez' Kopfstand mehrfach wiederverwendet, statt neue Szenen zu drehen.

Dreh

Als reale Vorlage für die Außenaufnahmen des Herrenhauses diente ein 1888 erbautes viktorianisches Haus in der 21 Chester Place in Los Angeles; ein Maler fügte auf einem Foto des zweistöckigen Gebäudes nachträglich ein drittes Stockwerk und einen gotischen Turm hinzu.

Dreh

Nach der Absetzung der Serie erhielt Lurch-Darsteller Ted Cassidy als Geschenk eine Kiste mit dem 'Eiskalten Händchen', und Jackie Coogan durfte eines seiner Onkel-Fester-Kostüme mitnehmen; kurz danach wurde festgestellt, dass fast alle übrigen Requisiten des Studios von einem Unbekannten gestohlen worden waren.

Musik

Der Sender ABC wollte ursprünglich aus Kostengründen vorproduzierte Bibliotheksmusik verwenden, doch Produzent David Levy setzte sich durch und engagierte Komponist Vic Mizzy für den Titelsong.

Musik

Die charakteristischen Fingerschnipser im Titelthema improvisierte Vic Mizzy spontan, als er seine Komposition zur Abnahme vorstellte; sie funktionierten so gut, dass sie fest in die Perkussion aufgenommen wurden.

Anspielungen

Onkel Fester war in den ursprünglichen Comics liebenswert, aber nie so tollpatschig wie in der Serie, und möglicherweise gar nicht wirklich mit den Addams verwandt, sodass er nur aus Höflichkeit 'Onkel' genannt wurde.

Anspielungen

Einige heute typische Addams-Family-Details stammen ursprünglich aus der Fernsehserie und nicht aus den Comics, etwa dass Gomez nie rauchend dargestellt wird und Morticia nie Französisch spricht.

Rezeption

The Addams Family und The Munsters starteten zeitgleich als zwei schwarz-weiße, makabre Familien-Sitcoms; um sich abzugrenzen, verzichteten beide Serien auf prominente Gaststars, wurden vom Publikum aber dennoch oft als austauschbar wahrgenommen.

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