Es scheint ein einfacher Job zu sein, den Ex-Alkoholiker Jack Torrance da an Land gezogen hat - Hausmeister in einem, über den Winter verlassenen, Hotel. So zieht er mit seiner Frau und seinem Sohn in das einsam gelegene Hotel "Overlook", nichtsahnend, das dort merkwürdige Dinge vor sich gehen..
Die Miniserie entstand, weil Stephen King mit Stanley Kubricks Verfilmung von 1980 unzufrieden war und daraufhin selbst das Drehbuch für eine originaltreuere Neuverfilmung schrieb.
Entstehung
Um Kubricks Zustimmung für eine Neuverfilmung zu erhalten, musste King schriftlich zusagen, öffentlich nicht mehr über dessen Film zu schimpfen – mit Ausnahme der einen Kritik, dass Jack Nicholsons Darstellung Jack Torrance schon vor seiner Ankunft im Overlook Hotel wahnsinnig wirken ließ.
Besetzung
Die Rolle des Jack Torrance war zunächst für Tim Daly vorgesehen; als dieser bereits anderweitig verpflichtet war, empfahl er seinen Schauspielkollegen Steven Weber für den Part, der schließlich erst vier Tage vor Drehbeginn besetzt wurde.
Besetzung
Auch Gary Sinise wurde für die Rolle des Jack Torrance in Erwägung gezogen; King wurde bei der langwierigen Suche so ungeduldig, dass er drohte, notfalls weitere 18 Jahre auf eine passende Besetzung zu warten.
Besetzung
Stephen King selbst hat einen Cameo-Auftritt als Dirigent der Geisterband unter dem Rollennamen Gage Creed – derselbe Name wie der des kleinen Jungen aus 'Friedhof der Kuscheltiere'.
Besetzung
In der Ballsaal-Szene treten mehrere befreundete Horror-Autoren und Filmemacher wie Frank Darabont, David J. Schow und Richard Christian Matheson als Statisten auf, außerdem hat Sam Raimi einen kurzen Auftritt als Tankwart.
Dreh
Die Dreharbeiten fanden im März 1996 im Stanley Hotel in Estes Park, Colorado statt, jenem Hotel, in dem Stephen King einst im Zimmer 217 übernachtete und die Inspiration für den Roman erhielt.
Dreh
Obwohl März als schneereichster Monat gewählt wurde, lag das Stanley Hotel in einem sogenannten Schneeschatten, weshalb die Produktion für 100.000 Dollar Schneemaschinen aus Los Angeles einfliegen ließ; ein Produzent führte einige glückliche natürliche Schneefälle auf ein Ritual eines Ute-Schamanen zurück.
Dreh
Mehrere Crew- und Cast-Mitglieder, darunter Cynthia Garris (die Frau in Zimmer 217) und Courtland Meads Schauspielcoach, berichteten von paranormalen Erlebnissen während der Dreharbeiten im Hotel.
Dreh
In der Szene, in der Jack die Stimme seines toten Vaters aus dem Funkgerät hört, bekam Steven Weber unerwartet und ungeplant Nasenbluten, was nicht im Drehbuch stand.
Dreh
Regisseur Mick Garris hat einen kurzen Cameo-Auftritt in der Eröffnungsszene des zweiten Teils während einer Anonyme-Alkoholiker-Versammlung, in der er sich als 'Hartwell' vorstellt.
Dreh
Da die Szenen nicht chronologisch gedreht wurden, fiel es Steven Weber schwer, die schrittweise psychische Zerrüttung seiner Figur glaubhaft darzustellen.
Anspielungen
Die Kameraeinstellung der Szene, in der Jack seinem Sohn während der Autofahrt zum Hotel von der Donner-Party erzählt, wurde exakt eins zu eins aus Kubricks Version übernommen.
Effekte
Für das Make-up der Frau aus Zimmer 217 wurden zunächst dünne Frischhaltefolienstücke mit K-Y-Gel auf die Haut geklebt, dann milchige Hauttöne und violette Untertöne aufgetragen und schließlich dünnes Latex über den ganzen Körper gelegt, das an manchen Stellen wieder abgerissen wurde.
Effekte
Für die mehr als 80 toten Statisten in der Ballsaalszene ließ Maskenbildner Bill Corso ihnen schwarze Flecken auf Wangen und Stirn auftragen, um sie leblos wirken zu lassen.
Effekte
Eine aufwendige, effektlastige Ballsaal-Sequenz, in der Gage Creed und sein Orchester laut Kings Worten 'wie Talg zerfließen', wurde aus der finalen Fassung entfernt, da sie das Tempo der Miniserie verlangsamte.
Rezeption
Der erste Teil erreichte 19,8 Millionen Zuschauer, und die Miniserie gewann bei ihrer Erstausstrahlung zwei Primetime Emmys sowie zwei Saturn Awards, wurde jedoch von späteren Kritikern deutlich negativer bewertet und teils als schlechteste TV-Adaption eines Stephen-King-Stoffs bezeichnet.
Wissenswertes
Das Stanley Hotel verkauft bis heute eine Postkarte mit einer Außenansicht des Hotels, die 'Blutspritzer' und die Aufschrift 'Grüße aus dem Overlook Hotel' zeigt.