Die Larry Sanders Show

Bitterly, brutally, blatantly hilarious.

1992 · 6 Staffeln · Komödie
7.7 Beliebt

Serie abgeschlossen

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Komödie

Comic Garry Shandling draws upon his own talk show experiences to create the character of Larry Sanders, a paranoid, insecure host of a late night talk show. Larry, along with his obsequious TV sidekick Hank Kingsley and his fiercely protective producer Artie, allows Garry Shandling and his talented writers to look behind the scenes and to show us a convincing slice of behind the camera life.

Originaltitel
The Larry Sanders Show
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
1992
Erstellt von
Garry Shandling, Dennis Klein
Sender
HBO

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Die Idee für die Serie entstand aus einer Episode von 'It's Garry Shandling's Show', in der Shandling Gast einer L.A.-Morgensendung war. Er wollte eine Talkshow so real wirken lassen, dass das Publikum langsam hinter die Kulissen des fiktiven Larry gezogen wird.

Entstehung

Garry Shandling war seit 1986 permanenter Gastgastgeber der 'Tonight Show' und galt als möglicher, wenn auch unwahrscheinlicher Nachfolger von Johnny Carson. Als Jay Leno 1992 Carson beerbte, bot man Shandling eine eigene Late-Night-Show an, doch er entschied sich stattdessen für eine Sitcom über eine Talkshow.

Anspielungen

Hanks Markenspruch 'Hey now' spielt auf den Ausruf 'Hi-yo' von Ed McMahon an, dem realen Sidekick von Johnny Carson, der als Vorbild für die Figur Hank Kingsley diente. Radiomoderator Howard Stern übernahm später 'Hey now!' als bewussten Gruß-Hommage an die Serie.

Dreh

Frühe Episoden wurden zunächst zusätzlich in einer für das Free-TV-Syndication geeigneten, entschärften Sprachfassung gedreht, bis die Schauspieler sich ab der Mitte der zweiten Staffel gegen die zusätzlichen Takes wehrten und man auf HBOs freizügigere Sprache setzte.

Dreh

Die Serie kombinierte zwei Aufnahmetechniken: Die Backstage-Szenen wurden im Dokumentarstil mit Handkameras auf Film gedreht, während die eigentliche Talkshow-im-Talkshow mit vier Videokameras vor echtem Studiopublikum (v. a. in Staffel 1) aufgezeichnet wurde, um beide Ebenen optisch zu unterscheiden.

Besetzung

Jeremy Piven, der den Autor Jerry spielte, wurde die Rolle irgendwann leid, da seine Figur kaum Hintergrundgeschichte bekam. Er wurde in der Episode 'Larry's Birthday' aus der Serie geschrieben und durch Wallace Langhams Figur Phil als leitenden Autor ersetzt.

Besetzung

Linda Doucett, die Hanks Assistentin Darlene spielte, war sechs Jahre lang mit Garry Shandling liiert. Nach der Trennung wurde sie aus der Serie geschrieben und verklagte Shandling sowie Produzent Brad Grey wegen sexueller Belästigung und unrechtmäßiger Kündigung; der Fall wurde außergerichtlich für eine Million Dollar beigelegt.

Wissenswertes

Shandlings Verhältnis zu seinem Manager Brad Grey zerbrach während der letzten Staffel: Im Januar 1998 verklagte Shandling Grey auf 100 Millionen Dollar, unter anderem weil Autoren der Serie für andere Brillstein-Grey-Produktionen abgeworben wurden. Der Streit wurde außergerichtlich für 10 Millionen Dollar beigelegt.

Rezeption

Das Serienfinale 'Flip' lief am 31. Mai 1998, nur 16 Tage nach dem Finale von 'Seinfeld', und wurde von 2,5 Millionen Zuschauern gesehen – eine für HBO damals bemerkenswert hohe Zahl. Passenderweise trat Jerry Seinfeld im Finale als er selbst auf, neben Gästen wie Warren Beatty, Jim Carrey und Sean Penn.

Anspielungen

In der letzten Folge interviewt Larry Sean Penn, der nach dem Schnitt in die Werbepause offen über Shandlings Unsicherheiten und sein Verhalten gegenüber Penns Frau Robin Wright am Set von 'Hurlyburly' lästert – ein Film, in dem alle drei tatsächlich mitgespielt hatten.

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