House of Cards

He had Number 10 Downing Street in his hand!

1990 · 1 Staffel · Krieg & Politik
8.0 Mäßig

Serie abgeschlossen

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Krieg & Politik Komödie Drama

Im Zentrum von House of Cards steht der Aufstieg des skrupellosen und machtgierigen Konservativen Francis Urquhart. Keiner kennt die Regeln des dreckigen Polit-Geschäfts besser als er und keiner weiß mehr Geheimnisse über Freund und Feind als der stets so verschmitzt schauende Francis. Eine bitterböse Satire über Macht, Sex, Korruption und Verrat.

Herkunftsland
🇬🇧 Vereinigtes Königreich
Jahr
1990
Erstellt von
Andrew Davies
Sender
BBC One
Studio
BBC

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Entstehung

Die Serie basiert auf dem 1989 erschienenen Roman von Michael Dobbs, der einst Stabschef in der Zentrale der Conservative Party war. Andrew Davies adaptierte den Stoff fürs Fernsehen.

Entstehung

Michael Dobbs hatte ursprünglich nicht vor, weitere Bücher zu schreiben, da Francis Urquhart am Ende des ersten Romans stirbt. Das Drehbuch der BBC-Verfilmung weicht vom Buch ab und ermöglichte so die späteren Fortsetzungen 'To Play the King' und 'The Final Cut'.

Besetzung

Ian Richardson, der Francis Urquhart spielte, hat einen Shakespeare-Hintergrund und orientierte seine Darstellung der Figur an Shakespeares Richard III.

Anspielungen

Die Serie greift Motive aus Shakespeares Macbeth und Richard III auf, in denen die Hauptfiguren durch Macht und Ehrgeiz korrumpiert werden; Urquhart zitiert im Verlauf der Handlung immer wieder Richard III.

Wissenswertes

Im Roman spricht Urquhart nie direkt zum Leser, während er in der Fernsehserie wiederholt die vierte Wand durchbricht und das Publikum direkt anspricht.

Wissenswertes

Für die Neuauflage des Romans 2013, passend zur amerikanischen Adaption, schrieb Michael Dobbs Teile des Buches um: Urquhart tötet darin nun Mattie Storin, wie in der Serie, und Nebenfiguren wie die Ehefrau wurden umbenannt, um Kontinuität mit den Fortsetzungsromanen herzustellen.

Rezeption

Die Erstausstrahlung der ersten Folge fiel zufällig nur zwei Tage vor die Parteivorsitzwahl der Conservative Party und traf damit genau die politische Stimmung der Zeit.

Rezeption

Ian Richardson gewann 1991 den British Academy Television Award als bester Schauspieler für seine Rolle als Urquhart, und Andrew Davies erhielt einen Emmy für das beste Drehbuch einer Miniserie.

Anspielungen

Die Serie prägte den geflügelten Ausspruch 'You might very well think that; I couldn't possibly comment', der später sogar im House of Commons und House of Lords zitiert wurde und 2014 von Prinz Charles in einem Interview verwendet wurde.

Anspielungen

Eine Variante der berühmten Phrase wurde als Insider-Witz in die TV-Adaption von Terry Pratchetts 'Hogfather' für die Figur des Todes eingebaut, da dieser ebenfalls von Ian Richardson gesprochen wurde.

Anspielungen

Während des Golfkriegs 1990/91 nutzte ein britischer Reporter in Bagdad die Phrase als Code, um eine Frage zu beantworten, ohne der Zensur zum Opfer zu fallen.

Wissenswertes

In Deutschland wurde die vierteilige Miniserie ungewöhnlicherweise als Zweiteiler am 10. und 14. Juni 1992 in Das Erste ausgestrahlt, während die britische Originalausstrahlung vom 18. November bis 9. Dezember 1990 in vier Folgen erfolgte.

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