The L Word - Wenn Frauen Frauen lieben

L hath no fury...

2004 · 6 Staffeln · Drama
7.7 Beliebt

Serie abgesetzt

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Drama Seifenoper

Vier Jahre nachdem der Fernsehsender Showtime schwule Männer zum Dreh- und Angelpunkt seiner Serie "Queer as Folk" machte, war es Zeit für eine kleine Wende durch L Word. Dieses Drama, das sich mit einer stark verwurzelten Gruppe von Lesben in Los Angeles beschäftigt, war sowohl in Sachen Stil als auch Inhalt weit von seinem männlichen Arbeiterklasse-Gegenstück entfernt. Während die Männer von "Queer as Folk" ein tolles, wenn auch melodramatisches Leben in einer Mittelklasse-Gegend von Pittsburgh führten, waren die Frauen von L Word im sonnigen Kalifornien zuhause, mit all ihren beeindruckenden Häusern, erfolgreichen Jobs und sexy Klamotten. Jedoch orientierte sich L Word eher an den täglichen Dramen von Serien wie Die besten Jahre als an den Seifenoper-Schemata von "Queer as Folk", und das Resultat war überraschend emotional und effektiv – passend durchgestylt, aber nie übertrieben.

Originaltitel
The L Word
Herkunftsland
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Jahr
2004
Erstellt von
Ilene Chaiken
Sender
Showtime

Wissenswertes & hinter den Kulissen

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Entstehung

Der ursprüngliche Codename für The L Word war „Earthlings“, ein selten genutzter Slangbegriff für Lesben.

Entstehung

Ilene Chaiken kam durch die kanadische, ebenfalls lesbische Sängerin k.d. lang auf den Serientitel: Diese brachte in der Öffentlichkeit einmal „das L-Wort“ nicht über die Lippen, was Chaiken als guten Serientitel empfand.

Entstehung

Die Verwendung von „the L word“ als Umschreibung für lesbisch lässt sich mindestens bis zum Theaterstück My Blue Heaven (1981) von Jane Chambers zurückverfolgen, in dem eine Figur stammelt: „Das L-Wort? Herrgott, ich habe noch nie eine getroffen.“

Entstehung

Ursprünglich sollte die Serie um die Figur Kit Porter kreisen, der „The Chart“ auf den Rücken tätowiert war; die Idee für das Beziehungs-Diagramm entstand im Writers Room, als die Autorinnen über die romantischen Verstrickungen ihrer eigenen Freunde sprachen und daraus eine erste Skizze auf Papier zeichneten.

Besetzung

Leisha Hailey sprach ursprünglich für die Rolle der Shane McCutcheon vor, die Rolle ging aber schließlich an Katherine Moennig. Laut Ilene Chaiken war Moennig zudem die einzige Darstellerin, bei der sie beim Ansehen der Casting-Tapes sofort die passende Figur vor Augen hatte.

Dreh

The L Word wurde überwiegend in den Coast Mountain Films Studios im kanadischen Vancouver gedreht; für Außenaufnahmen verbrachte die Crew pro Staffel etwa zwei bis drei Wochen in Los Angeles.

Anspielungen

Im englischsprachigen Original beginnt der Titel jeder Episode mit dem Buchstaben L; in der deutschen Synchronisation trifft dies nur auf die zweite Staffel zu.

Wissenswertes

Parallel zur Handlung von Staffel 4, in der Alice „The Chart“ als soziales Netzwerk startet, wurde die reale Website OurChart.com gestartet, auf der Nutzer eigene Profile anlegen und Blogs zur Serie lesen konnten; sie war von Staffel 4 bis zum Ende von Staffel 6 online.

Wissenswertes

Vor der dritten Staffel veranstaltete die Fanfiction-Website FanLib.com einen Wettbewerb, bei dem Fans eigene L-Word-Geschichten einreichen konnten; die Gewinnergeschichte wurde in eine Szene der dritten Staffel eingebaut.

Musik

Alle drei Bands von Schauspielerin Leisha Hailey wurden in der Serie referenziert: Ein Song von The Murmurs lief in Staffel 1, Shane trägt in Staffel 2 ein Gush-T-Shirt, und Songs von Uh Huh Her liefen in den Staffeln 5 und 6, wobei Tasha in Staffel 6 ein Uh Huh Her-T-Shirt trägt.

Musik

Der Titelsong „The Way That We Live“ wurde von der Band Betty geschrieben und ab Staffel 2 im Vorspann verwendet; die Band tritt zudem mehrfach in der Serie selbst auf.

Rezeption

Nach dem Serienfinale veröffentlichte Showtime sieben kurze Videos, in denen Bette, Alice, Tina, Nikki und Shane von der Polizei zum Mord an Jenny verhört werden. In einem begleitenden Interview erklärte Ilene Chaiken, dass Alice für den Mord ins Gefängnis kam, ohne dass ihre Schuld feststand.

Wissenswertes

Showtime plante mit The Farm ein Spin-off rund um ein Frauengefängnis nach einer Idee von Ilene Chaiken; die im Dezember 2008 gedrehte Pilotfolge mit Leisha Hailey in ihrer Rolle als Alice wurde im April 2009 jedoch nicht zur Serie weiterentwickelt.

Rezeption

Die erste Ausstrahlung in Deutschland erfolgte am 30. Mai 2006 auf ProSieben und erreichte in der werberelevanten Zielgruppe einen Marktanteil von 12,9 Prozent.

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