InuYasha

Anime 2000 · 2 Staffeln · Action & Abenteuer
8.6 Beliebt

Serie abgeschlossen

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Animation Action & Abenteuer Sci-Fi & Fantasy Historical Youkai Demons Swordplay Female Protagonist Shounen

Die Mittelschülerin Kagome lebt mit ihrer Familie auf dem Gelände eines Schreins im modernen Tokyo. An ihrem 15. Geburtstag wird sie von einem Tausendfüßler-Dämon in einen versiegelten Brunnen gezerrt und findet sich im feudalen Japan wieder. Dort trifft sie auf Inu Yasha - ein attraktiver Bursche mit langen silbergrauen Haaren und seltsamen Hundeohren. Inu Yasha ist ein Halbdämon - halb Dämon und halb Mensch. Auf der Suche nach den Splittern des „Juwels der vier Seelen“ begeben sich die beiden auf eine höchst abenteuerliche Odyssee.

Originaltitel
犬夜叉
Herkunftsland
🇯🇵 Japan
Jahr
2000
Studio
Sunrise
Originalwerk
Manga
Sender
ANIMAX · Nippon TV · YTV

Wissenswertes & hinter den Kulissen

/
Besetzung

Kappei Yamaguchi, der zuvor Ranma in „Ranma ½“ sprach, wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Mangaka Rumiko Takahashi als Sprecher der Hauptfigur Inuyasha besetzt.

Besetzung

Noriko Hidaka, die in „Ranma ½“ die Rolle der Akane Tendo sprach, übernahm in InuYasha die Rolle der Kikyō; zahlreiche weitere Sprecher aus „Ranma ½“ tauchten ebenfalls in Nebenrollen auf.

Entstehung

Die Produktionsfirma Kitty Films, die zuvor Takahashis Anime wie „Urusei Yatsura“, „Maison Ikkoku“ und „Ranma ½“ produziert hatte, zog sich aus dem Animegeschäft zurück, weshalb Sunrise die Produktion von InuYasha übernahm.

Dreh

Für die TV-Ausstrahlung mussten brutale Szenen entschärft werden: Enthauptete Leichen oder abgerissene Gesichter wurden nur als Silhouette gezeigt, und bei unvermeidbaren Verstößen gegen den Sendekodex wurden erklärende Dialogzeilen eingefügt; auch Brustwarzen weiblicher Figuren wurden aus den Bildern entfernt.

Dreh

Die Episoden rund um das brutale Handlungssegment im „Land der Pfirsichblüten“ wurden wegen ihrer expliziten Gewaltdarstellung in der Produktion bewusst zurückgestellt, weshalb Sango früher als eigentlich vorgesehen auftauchte.

Anspielungen

Da die Serie zeitgleich mit dem branchenweiten Wechsel von Zellanimation zu digitaler Kolorierung produziert wurde, erfolgte die Umstellung bei InuYasha ungewöhnlich spät: Erst ab Folge 99 (Februar 2003) wurde digital gearbeitet, wodurch InuYasha zu den letzten Serien gehörte, die noch klassische Zellanimation nutzten.

Rezeption

Mit 167 Folgen war die erste InuYasha-Staffel zum Sendeschluss 2004 die längste Einzeltitel-Serie, die Sunrise je produziert hatte – bis dieser Rekord im Juli 2007 von „Sgt. Frog“ übertroffen wurde.

Rezeption

InuYasha wurde 2004 und 2005 von der US-amerikanischen Branchenpublikation ICv2 als „Property of the Year“ ausgezeichnet, was auf die starken DVD-Verkäufe der TV-Serie und der drei Kinofilme zurückgeführt wurde.

Entstehung

Für den ersten Kinofilm bat Rumiko Takahashi Regisseur Toshiya Shinohara, die Geschichte möglichst einfach zu halten; ein komplexeres Drehbuch mit Zeitparadoxien rund um Inuyashas Vater wurde daraufhin überarbeitet und der Fokus stärker auf die Beziehung zwischen Inuyasha und Kagome gelegt.

Dreh

Die Synchronsprecherin von Kikyō, Noriko Hidaka, freute sich sehr darauf, im zweiten Kinofilm die Gastschauspielerin Mieko Harada im Aufnahmestudio zu treffen, konnte sie wegen deren Terminplan jedoch nicht persönlich kennenlernen, da ihre Dialoge getrennt aufgenommen wurden.

Anspielungen

Im zweiten Kinofilm tritt die Figur Sakuranbo (Cherry) aus „Urusei Yatsura“ als Statue auf – ein Cameo, das bereits zuvor in „Ranma ½“ mit nahezu identischem Design verwendet worden war.

Rezeption

Eine NHK-Umfrage aus dem Jahr 2019 mit über 210.000 Teilnehmern kürte InuYasha zum besten Animewerk von Rumiko Takahashi, wobei die Figuren Inuyasha und Sesshomaru in der Charakterkategorie den ersten bzw. dritten Platz belegten.

Wissenswertes

Die vier InuYasha-Kinofilme spielten zusammen weltweit über 20 Millionen US-Dollar an den japanischen Kinokassen ein, und die englischsprachigen DVDs verkauften sich zwischen März 2003 und November 2004 über eine Million Mal.

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